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Bill Gates investiert in Spanien: Microsoft-Guru steigt bei FCC ein

Aktie steigt gewaltig  

Bill Gates steigt mit 113,5 Millionen bei Baukonzern FCC ein

23.10.2013, 13:26 Uhr | rtr, dpa

Bill Gates verdient sein Geld nun auch in Spanien. Der Microsoft-Mitbegründer ist als Aktionär beim Baukonzern FCC (Fomento de Construcciones y Contratas) eingestiegen. Wie das Unternehmen in Madrid mitteilte, erwarb Gates für 113,5 Millionen Euro einen Kapitalanteil von 6,0 Prozent.

Damit ist Gates der zweitgrößte Aktionär des Mutterkonzern des insolventen österreichischen Baukonzerns Alpine, hinter der spanischen Multimillionärin Esther Koplowitz, die 53,9 Prozent der Anteile kontrolliert.

Gates habe nicht die Absicht, sich am Management des Konzerns zu beteiligen, sagte der FCC-Geschäftsführer Juan Béjar am Dienstag. Er werde auch keinen Vertreter in den Verwaltungsrat entsenden.

Spanische Wirtschaft erholt sich

Die Investition in FCC-Aktien bestätige, dass die spanische Wirtschaft sich erhole. Spaniens Industrieminister José Manuel Soria sah in dem Einstieg von Gates einen Beweis dafür, dass das Vertrauen in Spaniens Wirtschaft gewachsen sei.

An der Börse in Madrid sorgte diese Nachricht für Freudensprünge bei der zuletzt arg gebeutelten FCC-Aktie, die am Dienstagmorgen rund 13 Prozent zulegte. Seit dem Rekordhoch 2007 auf dem Höhepunkt des Häuserbooms in Spanien ist der Kurs um 80 Prozent eingebrochen.

Kommt FCC dank Bill Gates wieder auf die Beine?

FCC leidet weiterhin unter der geplatzten Bau- und Immobilienblase in Spanien. Jüngst macht das Unternehmen jedoch Fortschritte bei der Veräußerung von Vermögenswerten, um seine Verbindlichkeiten zu bezahlen. Zudem begrüßten Anleger die Bemühungen, Abschreibungen auf schlecht laufende Investitionen vorzunehmen.

Für Schlagzeilen in Deutschland und Österreich sorgte jüngst die Nachricht von der Alpine-Pleite, dem größten Firmenzusammenbruch der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Alpine hat unter anderem die Allianz-Arena in München errichtet oder war an Großprojekten wie Stuttgart 21 und dem Gotthard-Basistunnel beteiligt.

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