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Schweizer Banken sorgen für Selbstanzeigen-Boom

Steuersünder unter Druck  

Schweizer Banken lassen Selbstanzeigen boomen

21.11.2013, 10:14 Uhr | AFP

Schweizer Banken sorgen für Selbstanzeigen-Boom. Die geänderte Geschäftspolitik der Schweizer Banken treibt die Zahl der Selbstanzeigen in Deutschland in die Höhe (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die geänderte Geschäftspolitik der Schweizer Banken treibt die Zahl der Selbstanzeigen in Deutschland in die Höhe (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schweizer Banken machen Druck auf Steuersünder: Deren geänderte Geschäftspolitik treibt die Zahl der Selbstanzeigen in Deutschland in die Höhe. Bis Ende Oktober gingen bei den Finanzämtern hierzulande rund 20.000 Selbstanzeigen ein, wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine eigene Umfrage bei den Finanzministerien der Länder berichtete. Im gesamten Jahr 2012 wurden lediglich rund 8000 Selbstanzeigen erstattet.

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Banken drohen mit Kündigung des Kontos

Die Schweizer Großbanken Credit Suisse, UBS und Julius Bär wollen bis Ende des Jahres nur noch versteuertes Geld von deutschen Kunden anlegen. Wer auf entsprechende Anschreiben im Frühjahr nicht reagiert und sein Schwarzgeld nicht angezeigt habe, dessen Konto werde Anfang 2014 gekündigt, berichtete die Zeitung. Diese Kunden bekämen ihr in der Schweiz angelegtes Geld dann überwiesen oder als Scheck ausbezahlt.

"Ein Großteil der Bereinigung wird in diesem Jahr abgeschlossen sein", sagte ein UBS-Sprecher dem "Handelsblatt". Die Zeitung zitierte aus Kreisen der Bank Julius Bär, dass nur noch ein einstelliger Prozentanteil deutscher Schwarzgeldkunden noch nicht aktiv in Sachen Selbstanzeige geworden sei.

Baden-Württemberg ist Spitzenreiter

Die meisten Selbstanzeigen gingen der Umfrage zufolge in Baden-Württemberg ein, hier waren es bis Ende Oktober 5185. Aus Bayern stammen demnach die größeren einst versteckten Vermögen. Seit 2010 habe der Freistaat nach Selbstanzeigen 735 Millionen Euro Mehreinnahmen verbucht, Baden-Württemberg hingegen 422 Millionen Euro.

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