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Soziale Netzwerke am Arbeitsplatz

Surfen am Arbeitsplatz  

Facebook, E-Mail und Co. - Das sollten Sie im Job beachten

06.10.2016, 13:58 Uhr | t-online, bp, d.a.s.

Soziale Netzwerke am Arbeitsplatz. Ein kleiner Zeitvertreib am Arbeitsplatz kann auch motivierend wirken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein kleiner Zeitvertreib am Arbeitsplatz kann auch motivierend wirken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mal schnell das Urlaubsfoto eines Freundes "liken" oder mit einem Kommentar versehen - aus dem Alltag ist der schnelle Zugriff auf Facebook über das Smartphone für viele kaum mehr wegzudenken. Wie sieht es aber am Arbeitsplatz aus?  Welche Regeln Arbeitnehmer beachten sollten, erfahren Sie hier.

Social Networking am Arbeitsplatz - was ist erlaubt und was nicht?

Die Verlockung am Arbeitsplatz mal schnell Facebook aufzurufen oder einen Blick auf das Smartphone zu werfen ist groß. Um schwerwiegende Konsequenzen zu umgehen, sollte man sich vorher über die Bestimmungen durch den Arbeitgeber informieren.

Arbeitgeber können im Arbeitsvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung ein generelles Verbot zur privaten Nutzung von Facebook und Co. vermerken. Damit kann nicht nur die Nutzung der Geräte am Arbeitsplatz, sondern auch Surfen von privaten Geräten, wie dem eigenen Handy, gemeint sein. Sollte man sich daran nicht halten, müssen sich Arbeitnehmer auf eine Abmahnung oder unter Umständen auch auf eine Kündigung einstellen.

Arbeitgeber darf kontrollieren

Gibt es ein Verbot für die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz, kann das auch durch den Arbeitgeber überprüft werden: „Der Chef darf dann nicht nur die Verbindungsdaten, sondern zumindest stichprobenartig auch E-Mails und besuchte Webseiten kontrollieren“, erklärt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Ist im Arbeitsvertrag nichts dergleichen niedergeschrieben, können Angestellte das Internet auch zu privaten Zwecken nutzen. Wichtig ist aber, dass es sich dabei nur um eine kurze Nutzungsdauer handelt, da Pflichten, die der Arbeitnehmer durch den Arbeitsvertrag eingegangen ist, nicht beeinträchtigt werden dürfen.

Für das Unternehmen im Netz unterwegs

Immer häufiger sind auch die Unternehmen selbst in sozialen Netzwerken unterwegs. Laut BVDW haben rund drei Viertel der Unternehmen eine eigene Social Media Strategie vorzuweisen. Die Präsenz im Netz nutzen sie vor allem, um Kontakte zu Kunden aufrecht zu erhalten und neue zu knüpfen.

Für Arbeitnehmer, die im Auftrag der Firma im Netz unterwegs sind, gibt es noch mehr zu beachten, erklärt Kronzucker: „Dabei müssen die Mitarbeiter sowohl die vertragliche Geheimhaltungspflicht berücksichtigen, als auch die Gesetze zum Datenschutz, Urheberrecht und Markenrecht.“ Informieren kann man sich über solche Bestimmungen oft in einem sogenannten "Social Media Guide". Darin enthalten sind die genauen Richtlinien für Mitarbeiter, die sich im Namen der Firma im Netz bewegen.

Auch nach Feierabend sind für den Arbeitnehmer Regeln zu beachten

Die Bürotür hinter sich schließen bedeutet aber nicht, dass jetzt alles möglich ist. Nach einem schlechten Arbeitstag seinem Frust über den Job im Netz Luft machen, ist selbst im privaten Gebrauch nicht ratsam. Sich kritisch über den Chef zu äußern, kann auch eine Abmahnung (ArbG Dessau-Roßlau) oder sogar eine Kündigung (LAG Hamm) zur Folge haben. 

Nicht nur Äußerungen über den Chef können schwerwiegende Folgen haben: Auch Beleidigungen gegenüber Kollegen oder Kolleginnen können laut "focus.de" zu einer Abmahnung und im schlimmsten Fall zu einer Kündigung führen. Als Grundsatz kann gelten: Äußerungen, die man dem Vorgesetzten oder Kollegen nicht auch persönlich mitteilen kann, sollten nicht im Netz landen.

Das Verbot kann Mitarbeiter auch demotivieren

Auch wenn sich Arbeitnehmer durch das Internet schnell ablenken lassen: ein Verbot kann auch kontraproduktiv sein. Eine Studie der Universität Kopenhagen fand 2011 heraus, dass das Verbieten der digitalen Ablenkung zu Demotivation und Frust führt. Die Psychologen der Kopenhagener Universität stellten sogar fest, dass ein kurzweiliger Zeitvertreib die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter steigern kann.

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