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Einkommensteuertabelle zeigt Steuern an

Steuererklärung  

Die Einkommensteuertabelle als Hilfe für die Steuererklärung

28.04.2014, 17:25 Uhr | ss (TP)

Die Einkommensteuertabelle zeigt die Steuerlast. Muss ich Steuern nachzahlen oder kann ich mit einer Rückzahlung von Vater Staat rechnen? Wenn Sie sich diese Frage regelmäßig bei der Abgabe der Steuererklärung stellen, sollten Sie die gültige Einkommensteuertabelle zu Rate ziehen.

Die Einkommensteuertabelle hilft bei der Rechnung

Eigentlich klingt die Steuerveranlagung ganz einfach: Sie addieren einfach Ihre Einkünfte aus dem Veranlagungszeitraum, tragen in das Formular eventuelle Freibeträge ein und ermitteln so das zu versteuernde Einkommen. Doch in der Praxis ist es nicht ganz so einfach.

Der Grund: In Deutschland gilt ein progressiver Steuersatz, sodass selbst Profis wie Steuerberater und Finanzbeamte die Einkommensteuertabelle zur Berechnung der tatsächlichen Steuerlast benötigen. Falls Sie Ihre Einkommensteuererklärung vom Steuerberater erstellen lassen, trägt dieser zunächst Ihre Einkünfte in die Steuererklärung ein, zieht die steuermindernden Faktoren ab und zieht anschließend die Einkommensteuertabelle zurate. In der Einkommensteuertabelle kann der Steuerberater den exakten Steuerbetrag ablesen und Ihnen sagen, ob Sie nachzahlen müssen oder eine Rückerstattung bekommen.

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Das zeigt die Einkommensteuertabelle

Dargestellt wird in der Einkommensteuertabelle die steuerliche Belastung im Zusammenhang mit Einkommen und Art der Veranlagung. Eheleute können zwischen der gemeinsamen und der Einzelveranlagung wählen. Bei der gemeinsamen Veranlagung lässt sich die Steuerlast ebenfalls in der Einkommensteuertabelle ablesen. Bei der getrennten Veranlagung zieht der Steuerberater die sogenannte Splittingtabelle hinzu. Die Höhe der Steuern kann er dann insgesamt nur abschätzen.

Gilt die Einkommensteuertabelle in jedem Jahr?

Finanzamt und Steuerberater arbeiten alljährlich mit einer neuen Einkommensteuertabelle, denn die Höhe der Einkommensteuer hängt von zahlreichen Faktoren wie beschränkter oder unbeschränkter Steuerpflicht, Progressionsvorbehalt, Werbungskosten oder Kinderfreibeträgen ab. Sobald sich einer dieser Parameter ändert, ist auch die alte Berechnungsgrundlage hinfällig.

Im Extremfall kann der Steuerpflichtige durch eine Änderung der Rahmenbedingungen sogar in eine andere Steuerklasse rutschen. Deshalb wird vom Bundesministerium der Finanzen alljährlich eine neue Einkommensteuertabelle herausgegeben. In der aktuellen Fassung sind die jeweils gültigen Änderungen bereits berücksichtigt.

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