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Mietrecht

BGH schützt Mieter vor unzulässiger Mieterhöhung

Mieter, die auf eigene Kosten ihre Wohnung sanieren oder ausbauen, müssen dafür anschließend keine höhere Miete bezahlen. Der Vermieter kann bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete in Folge keine Wohnwertsteigerung zugrunde legen, wie der Bundesgerichtshof in einem Mietrechts-Urteil entschied (AZ: VIII ZR 315/09). Eigenleistung bleibt Außen vor Im aktuellen Fall hatte der Mieter einer Wohnung in Hamburg auf eigene Kosten ein Bad und eine Sammelheizung eingebaut, wozu er sich im Mietvertrag auch verpflichtet hatte. ... mehr

Mieter, die auf eigene Kosten ihre Wohnung sanieren oder ausbauen, müssen dafür anschließend keine höhere Miete bezahlen.

Mietrecht für Familien: Kinderwagen darf im Hausflur stehen

Eltern mit einem kleinem Kind, die in einem Altbau ohne oder mit nur kleinem Aufzug wohnen, kennen das Problem: Man kommt mit der oder dem Kleinen nach Hause, oft noch mit Einkaufstüten bepackt, und muss erst einmal hoch in die Wohnung. Um den Kinderwagen nicht zwei oder drei Stockwerke hinaufwuchten zu müssen, entscheiden sich nicht wenige Eltern dafür, das Gefährt einfach im Eingangsbereich des Hausflurs stehen zu lassen. "Verboten", glauben die meisten. Doch das Landgericht Berlin schafft nun mit einem überraschenden Urteil Klarheit - und stützt damit die Interessen von Eltern. ... mehr

Eltern mit einem kleinem Kind, die in einem Altbau ohne oder mit nur kleinem Aufzug wohnen, kennen das Problem: Man kommt mit der oder dem Kleinen nach Hause, oft noch mit Einkaufstüten bepackt, und muss erst einmal hoch in die Wohnung.

BGH: Mieter haben nur Recht auf Mindest-Schallschutz

Mieter müssen sich beim Schallschutz mit dem Mindeststandard zufriedengeben. Ein Anspruch auf eine bessere Schalldämmung, als zur Zeit der Errichtung des Gebäudes in DIN-Normen festgelegt war, besteht nicht. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Mietrechts-Urteil entschieden (Az. VIII ZR 85/09). Streit um Trittschalldämmung Im konkreten Fall hatten Mieter einer Wohnung in Bonn die Miete um zehn Prozent gemindert, weil die Trittschalldämmung zur darüberliegenden Wohnung unzureichend sei. ... mehr

Mieter müssen sich beim Schallschutz mit dem Mindeststandard zufriedengeben.

Mietrecht: Vermieter muss Sandkasten im Garten akzeptieren

Mieter dürfen in ihrem Garten einen Sandkasten für die Kinder und Gartenmöbel aufstellen. Nicht nur die eigenen Kinder, sondern auch die von Freunden und Bekannten dürfen dann dort spielen. Darauf weist der Mieterschutzverein Frankfurt hin. Allerdings ist all das nur der Fall, wenn der Garten mitvermietet wurde. In Mehrfamilienhäusern muss das mit dem Vermieter ausdrücklich vereinbart sein. Das kann auch dann der Fall sein, wenn der Garten der ganzen Hausgemeinschaft zur Verfügung gestellt wurde. ... mehr

Mieter dürfen in ihrem Garten einen Sandkasten für die Kinder und Gartenmöbel aufstellen.

Mietvertrag: Befristung nur ausnahmsweise zulässig

Bei einem zeitlich begrenzten Mietvertrag steht das Vertragsende bereits von vornherein fest - doch nicht immer ist der Vertrag gültig. Wohnungen dürfen nur in Ausnahmefällen befristet vermietet werden. Darauf macht der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland aufmerksam. Sonst ist das Mietverhältnis entgegen dem Wortlaut des Vertrages automatisch unbefristet. Mieter muss schriftlich informiert werden Als Gründe für eine Befristung kommen ein späterer Eigenbedarf, eine geplante umfassende Sanierung der Wohnung oder eine geplante spätere Vermietung an einen Angestellten in Betracht. ... mehr

Bei einem zeitlich begrenzten Mietvertrag steht das Vertragsende bereits von vornherein fest - doch nicht immer ist der Vertrag gültig.

Mietrecht: BGH stärkt Rechte der Mieter bei Modernisierung

Der Bundesgerichtshof (BGH) stärkt die Rechte der Mieter bei Modernisierungen. Nach einem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Urteil muss ein Mieter eine solche Maßnahme nicht unbedingt dulden, wenn er selbst zuvor mit Zustimmung des Vermieters die Wohnung renoviert hat. Im vorliegenden Fall sollte eine Wohnung an eine Zentralheizung angeschlossen werden, in der der Mieter zuvor die alten Kohleöfen durch eine Gasetagenheizung ersetzt hatte (AZ: VIII ZR 110/11 - Urteil vom 20. Juni 2012). ... mehr

Der Bundesgerichtshof (BGH) stärkt die Rechte der Mieter bei Modernisierungen.

Bei der Mietkündigung kommt es auf die Form an

Will ein Mieter oder Vermieter das Mietverhältnis kündigen, schreibt das Gesetz die Schriftform vor. Gleiches gilt, wenn die Vertragspartner einen Zeitmietvertrag abschließen. Das bedeutet nach Angaben des Deutschen Mieterbundes (DMB) in Berlin, dass die Erklärung oder der Vertrag nicht nur zu Papier gebracht, sondern auch eigenhändig unterschrieben werden müssen. Mündliche oder telefonische Kündigungserklärungen sind genauso unwirksam wie Kündigungen per Fax oder E-Mail. ... mehr

Will ein Mieter oder Vermieter das Mietverhältnis kündigen, schreibt das Gesetz die Schriftform vor.

Wohnungssuche mit Kindern - so klappt's stressfrei

Wenn doch schon alles vorbei wäre… Ein Umzug zerrt an den Nerven von Groß und Klein. Doch nicht nur das Zusammenpacken, Verstauen, Helfer zusammentrommeln und Möbelschleppen macht das Umziehen zu einer anstrengenden und nervenaufreibenden Angelegenheit - auch die Wohnungssuche im Vorfeld kann ganz schön schlauchen. Vor allem für Familien ist es schwierig, das passende Heim zu finden. Viele Vermieter wollen keine (Klein)Kinder in ihren Wohnungen - zu laut und zu schmutzig. ... mehr

Wenn doch schon alles vorbei wäre… Ein Umzug zerrt an den Nerven von Groß und Klein.

Luxusumbau: Was Mieter dulden müssen

Goldene Wasserhähne im Bad, Marmor im Treppenhaus: Wenn Vermieter Wohnungen kostspielig aufhübschen lassen, werden auch die Mieter stärker zur Kasse gebeten. Wer sich das nicht leisten kann, dem bleibt nur noch der Auszug. Die gute Nachricht: Nicht jede teure Veredelungsmaßnahme, die sich der Vermieter ausgedacht hat, muss der Mieter dulden. Wo etwa in Großstädten ganze Straßenzüge aufwendig modernisiert werden, wird für manche der bisherigen Bewohner die Miete unbezahlbar, finanzkräftige Klientel zieht ein. Luxussanierung heißt das Schreckenswort. ... mehr

Goldene Wasserhähne im Bad, Marmor im Treppenhaus: Wenn Vermieter Wohnungen kostspielig aufhübschen lassen, werden auch die Mieter stärker zur Kasse gebeten.

Mietrecht: Wohnungsübergabe im Zweifel auch am Sonntag

Neues Urteil im Mietrecht: Fällt der Beginn des Mietvertrages auf einen Sonntag, muss der Vermieter seinem neuen Mieter die Wohnung auch an diesem Tag übergeben. Andernfalls ist der Mieter berechtigt, fristlos zu kündigen. Das entschied das Landgericht Berlin (Az.: 65 S 219/10), wie die Zeitschrift "Das Grundeigentum" des Eigentümerverbandes Haus & Grund Berlin berichtet. Schadensersatz gefordert In dem verhandelten Fall fiel der Mietbeginn auf einen Sonntag. Da der Vormieter nicht rechtzeitig ausgezogen war, bot der Vermieter an, die Wohnung am darauffolgenden Montag zu übergeben. ... mehr

Neues Urteil im Mietrecht: Fällt der Beginn des Mietvertrages auf einen Sonntag, muss der Vermieter seinem neuen Mieter die Wohnung auch an diesem Tag übergeben.

Mietrecht: Yorkshire Terrier gelten nicht automatisch als Kleintiere

Kleintiere wie Vögel, Zierfische, Schildkröten, Hamster oder Zwergkaninchen dürfen in der Wohnung gehalten werden. Für andere Tiere, insbesondere Hunde, brauchen Mieter die Zustimmung des Vermieters, erklärt der Deutsche Mieterbund in Berlin. Das gilt auch für kleine Hunde. So sind Yorkshire Terrier nach Ansicht des Amtsgerichts Berlin-Spandau keine Kleintiere (Az.: 13 C 574/10). Daher muss der Vermieter die Haltung dieser Tiere in der Mietwohnung nicht erlauben. Allerdings kommt es nach Angaben des Deutschen Mieterbundes auf den Einzelfall an. ... mehr

Kleintiere wie Vögel, Zierfische, Schildkröten, Hamster oder Zwergkaninchen dürfen in der Wohnung gehalten werden.

Kein Aufzug, zugemauerte Fenster - Wie Mieter rausgeekelt werden

Kein Aufzug, undichte Dächer, bröckelnde Balkone - Mit immer rabiateren Methoden setzen Investoren Mieter unter Druck. "Seit zehn Jahren wechseln ständig die Eigentümer, steht das Haus immer wieder unter Zwangsverwaltung", berichtet die Mieterin eines alten Jugendstilhauses unweit vom Berliner Kurfürstendamm. Jetzt soll das vierstöckige Gebäude für viel Geld renoviert werden. Die Mieter werden rausgedrängt. Mehr als die Hälfte habe angesichts der Schikanen schon aufgegeben, erzählt die Frau. "Und wenn ich bleibe, erhöht sich meine Miete nach der Luxussanierung fast um das doppelte. ... mehr

Kein Aufzug, undichte Dächer, bröckelnde Balkone - Mit immer rabiateren Methoden setzen Investoren Mieter unter Druck.

Wohngemeinschaft: Das gilt für Mietverträge in der WG

Mit den doppelten Abiturjahrgängen und dem Wegfall der Wehrpflicht sind die Hochschulen in Deutschland übervoll. In Universitätsstädten wird dadurch studentischer Wohnraum knapp. Die Preise für Wohnungen und Appartements schießen in die Höhe. Als bezahlbare Alternative bleibt nur die Wohngemeinschaft – und selbst um ein WG-Zimmer muss man Dutzenden Bewerbern kämpfen. Trotzdem sollten WG-Aspiranten beim Mietvertrag genau hinsehen, hier lauern einige Fallstricke. ... mehr

Mit den doppelten Abiturjahrgängen und dem Wegfall der Wehrpflicht sind die Hochschulen in Deutschland übervoll.

Mietrecht: Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen

In der Weihnachtszeit sollten Mieter Kerzen oder Teelichter niemals unbeobachtet in der Wohnung brennen lassen. Darauf weist der Deutsche Mieterbund in Berlin hin. Denn bricht ein Feuer aus, zahlt die Hausratversicherung nur, wenn der Betreffende nicht grob fahrlässig gehandelt hat. Auch beim Abbrennen von Wunderkerzen zu Weihnachten oder Silvester sei daher Vorsicht geboten. Das Landgericht Offenburg entschied in einem Fall zum Beispiel, dass es grob fahrlässig ist, Wunderkerzen direkt am Weihnachtsbaum zu entzünden (Az.: 2 O 197/02). ... mehr

In der Weihnachtszeit sollten Mieter Kerzen oder Teelichter niemals unbeobachtet in der Wohnung brennen lassen.

Mietrecht: Vermieter muss bei Lärm keinen Schadenersatz zahlen

Vermieter müssen gegen lärmende Mieter vorgehen, um andere Mieter zu schützen. Mit welchen Mitteln sie das tun, bleibt den Vermietern aber selbst überlassen. Das entschied das Landgericht Berlin (Az.: 65 S 89/10), wie die Zeitschrift "Das Grundeigentum" des Eigentümerverbandes Haus & Grund berichtete. Daher könnten Mitmieter keinen Schadenersatz vom Vermieter verlangen. Im vorliegenden Fall hatte sich ein Mieter wiederholt über seinen lauten Nachbarn beschwert. Der Vermieter mahnte den Störer mehrmals ab - allerdings ohne Erfolg. ... mehr

Vermieter müssen gegen lärmende Mieter vorgehen, um andere Mieter zu schützen.

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