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Gericht schmettert Klage ab: Neues Urteil im Streit um 7,2-Millionen-Teppich

Gericht schmettert Klage ab  

Neues Urteil im Streit um 7,2-Millionen-Teppich

20.03.2014, 12:18 Uhr | t-online.de, dpa

Gericht schmettert Klage ab: Neues Urteil im Streit um 7,2-Millionen-Teppich. Der Vasenteppich aus der persischen Provinz Kerman wurde 2010 im Londoner Auktionshaus Christie's für umgerechnet 7,2 Millionen Euro versteigert (Quelle: Christie's / dpa)

Der Vasenteppich aus der persischen Provinz Kerman wurde 2010 im Londoner Auktionshaus Christie's für umgerechnet 7,2 Millionen Euro versteigert (Quelle: Christie's / dpa)

Der Fall hat Schlagzeilen gemacht: Bei der Bewertung eines Perserteppichs verschätzte sich ein Auktionator aus Augsburg drastisch. Das kostbare Stück brachte zuletzt bei einer Auktion eine Rekordsumme. Die ursprüngliche Besitzerin, eine Seniorin aus dem Raum Starnberg, wollte das nicht hinnehmen. In der Berufungsinstanz landete der Streit heute vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Augsburg. Nach dem Urteil der Richter geht die Frau leer aus. Ganz zu Ende sein muss die Geschichte damit jedoch nicht.

Kein Anspruch auf Schadenersatz

Nach der Entscheidung muss der Versteigerer keinen Schadenersatz an die frühere Eigentümerin des Teppichs zahlen. Die Augsburger Richter wiesen die Berufung der Seniorin zurück, wie ein OLG-Sprecher mitteilte.

Die Frau hatte den Teppich von einem Münchner Teppichhändler geerbt und wollte für die Fehleinschätzung des Auktionators entschädigt werden. Dieser hatte ihren Teppich vor einer Versteigerung im Jahr 2009 auf 900 Euro taxiert.

Verkauft wurde das Stück in Augsburg für 19.700 Euro. Bei einer erneuten Versteigerung im Londoner Auktionshaus Christie's erzielte der Läufer dann umgerechnet satte 7,2 Millionen Euro.

Nichtzulassungsbeschwerde möglich

Eine Revision vor dem Bundesgerichtshof wurde nicht zugelassen. Nach Angaben des OLG-Sprechers kann sich die Frau aber noch mit einer Nichtzulassungsbeschwerde gegen diese Entscheidung wehren.

Der sogenannte Vasenteppich, in der persischen Provinz Kerman geknüpft, ist 3,39 mal 1,53 Meter groß. Darauf zu sehen sind schlichte Blatt- und Blumenmuster. Einst befand er sich im Besitz der Comtesse de Béhague (1870-1939), die eine große Sammlung iranischer Kunst besaß. Der Wert des Teppichs ergab sich aus seinem Alter, seiner Herkunft und der hohen Zahl der Knoten.

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