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Speicherplattform Mega: Kim Dotcom will an die Börse

129 Millionen Euro  

Kim Dotcom kündigt Mega-Börsengang an

25.03.2014, 13:12 Uhr | t-online.de, dpa

Kim Dotcom sorgt mal wieder für Aufsehen. Der in den USA wegen Copyright-Verletzungen angeklagte Internet-Unternehmer will mit seiner Speicher- und Tauschplattform Mega in Neuseeland an die Börse. Der Handel könne Ende Mai beginnen, teilte Mega-Geschäftsführer Stephen Hall am Dienstag in Neuseeland mit.

Das gelistete Unternehmen TRS Investments werde alle Mega-Anteile für 210 Millionen neuseeländische Dollar (129 Mio Euro) kaufen und sich dann in Mega umbenennen. Nach Angaben des Unternehmens hat Mega sieben Millionen Nutzer.

Dotcom gründete Mega und Megaupload

Der gebürtige Kieler Kim Schmitz ("Dotcom") hatte vor Mega die Tauschplattform Megaupload gegründet. Die US-Behörden schlossen sie 2012 und warfen Dotcom Copyright-Verletzungen im großen Stil vor. Sie wollen ihm den Prozess machen. Dotcom lebt in Neuseeland und wehrt sich gegen die beantragte Auslieferung. Die nächste Anhörung dazu ist im Juli.

Ein Nachfolger für Megaupload

Kim Dotcom brachte am 19. Januar 2013 den Megaupload-Nachfolger Mega an den Start – genau ein Jahr nach der Megaupload-Razzia. Dieser bietet Nutzern kostenlos 50 Gigabyte Online-Speicherplatz an. Hochgeladene Dateien werden dort direkt verschlüsselt, sodass nur der jeweilige Nutzer oder von diesem ausgewählte Dritte die Daten mithilfe eines Sicherheitsschlüssels einsehen können.

So wollen die Betreiber von Mega verhindern, wieder in die Urheberrechtsfalle zu tappen. Das Konzept scheint bisher erfolgreich, denn schon kurz nach der öffentlichen Vorstellung von Mega konnte der Dienst mehr als eine Million Nutzer aufweisen. Seinen Posten als Geschäftsführer hat Dotcom zwischenzeitlich abgegeben, weil er sich künftig stärker mit den ihm vorgeworfenen Urheberrechtsverletzungen beschäftigen wolle.

Wachsende Popularität

Außerdem startete Kim Dotcom eine Kampagne für mehr Datensicherheit im Internet, in der er vor allem die US-Regierung angreift. Auch diese Unternehmung des Deutschen erfuhr viel Aufmerksamkeit – das Musikvideo "Mr President" weist alleine auf Youtube über 1,8 Millionen Klicks auf.

Mit diesem Erfolg als Grundlage, veröffentlichte Kim Dotcom bisher drei weitere Musikstücke und arbeitet sogar an einem vollwertigem Album. Außerdem denkt er über eine eigene Musikplattform im Internet nach, bisheriger Name "Megabox". Ob dies ebenfalls ein Grund für seinen Rücktritt bei Mega ist, ist bisher nicht bekannt.

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