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Das ändert sich zum 1. April: Alle Neuerungen im Überblick

Neuerungen im Überblick  

Das ändert sich für die Deutschen zum 1. April

31.03.2014, 12:53 Uhr | t-online.de - sia

Das ändert sich zum 1. April: Alle Neuerungen im Überblick. Zum 1. April treten wieder einige Gesetzesänderungen in Kraft - unter anderem wird Strom teurer (Quelle: imago/McPHOTO/Ingo Schulz)

Zum 1. April treten wieder einige Gesetzesänderungen in Kraft - unter anderem wird Strom teurer (Quelle: imago/McPHOTO/Ingo Schulz)

Das Jahr 2014 hat schon manche Gesetzesänderung für die Bundesbürger gebracht. Und auch der April hält einige Neuerungen bereit: Die Strompreise klettern, für Bahn-Kunden gelten neue Bonus-Konditionen und Mitarbeiter in der Gesundheitsbranche dürfen sich über ein höheres Monatsgehalt freuen. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Strompreise klettern

Die wohl ungünstigste Nachricht zum Monatsbeginn: Mindestens 32 Stromanbieter in Deutschland drehen an der Preisschraube. Im Durchschnitt beträgt die Steigerung nach Angaben des Vergleichsportals Verivox 4,5 Prozent.

Grund dafür ist demnach die Umlage zur Ökostrom-Finanzierung (EEG-Umlage), die im Januar um 0,96 Cent auf 6,24 Cent pro Kilowattstunde (kWh) geklettert ist. Laut Verivox hatte Anfang des Jahres nur rund ein Drittel der ungefähr 1000 Stromversorger hierzulande die Preise heraufgesetzt.

Weitere Preiserhöhungen im Mai

Seit Februar folgten nun bei vielen Anbietern "schleichende Erhöhungen", sagte Verivox-Sprecherin Dagmar Ginzel. Zum 1. Februar und 1. März hätten jeweils rund 30 Anbieter höhere Preise verlangt. Auch für Mai seien bereits Erhöhungen angekündigt worden.

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Im Januar mussten Stromkunden im Schnitt gut drei Prozent mehr zahlen. Eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden wird damit um etwa 40 Euro im Jahr stärker belastet. Insgesamt hätten sich die Stromkosten für einen Durchschnittshaushalt seit 2004 fast verdoppelt, sagte Ginzel.

Bahn ändert Prämienkatalog

Neuerungen gibt es auch für Kunden der Deutschen Bahn: Zum 1. April passt der Konzern seinen Prämienkatalog für Vielfahrer an. Damit werden manche Tickets für die zweite Klasse günstiger, viele Freifahrten der ersten Klasse werden aber deutlich teurer, berichtet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

So benötigen Bahnkunden laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) zukünftig für die einfache internationale Fahrt nur noch 2000 statt bisher 2500 Punkte und für die einfache Freifahrt 2. Klasse nur 1000 statt bisher 1500 Punkte. Günstiger ist ab dem Stichtag auch die einfache Fahrt in der 1. Klasse zu haben. Sie erfordert künftig nur 1500 Punkte statt wie bisher 2000 Punkte.

"Die größte Teuerung erlebt das DB Tagesticket in der ersten Klasse", sagt Christian Gollner, Rechtsreferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Dafür müssen Kunden nach der Änderung satte 60 Prozent mehr von ihren Bonuspunkten einsetzen als zuvor.

Mitfahrer-Freifahrten gekippt

Wer gerne die Familie oder Freunde in der Bahn gratis mitnimmt, sollte sich mit dem Kauf der nächsten Tickets beeilen: Gutscheine für Mitfahrer-Freifahrten in der 1. und 2. Klasse wurden nämlich aus dem Bonus-Programm komplett gestrichen. Wer sich noch schnell einen Gutschein besorgt, kann diesen nach der Ausstellung sechs Monate einlösen.

Gute Nachricht für helle Köpfe mit innovativen Ideen: Das deutsche Patentrecht wird vereinfacht - etwa die Anmeldung eines fremdsprachigen Patents. Dazu wird dem Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) zufolge die Frist zur Einreichung der Übersetzung einer englisch- oder französischsprachigen Patentanmeldung auf zwölf Monate (maximal 15 Monate) nach dem Anmeldetag verlängert.

Kein Patent auf Pflanzen und Tiere

Ausgeschlossen wird darüber hinaus ab dem Stichtag die Erteilung eines Patents für Pflanzen und Tierrassen sowie für biologische Verfahren zu deren Züchtung. Eingeschlossen und damit nicht patentierbar sind außerdem die durch solche Verfahren gewonnenen Pflanzen und Tiere.

Arztangestellte verdienen mehr

Gute Nachricht für Medizinische Fachangestellte: Ihre Tarifgehälter klettern zum 1. April um drei Prozent. In der Folge verdienen Vollzeitbeschäftigte dann monatlich mindestens 1683,14 Euro brutto.

Im Juli vergangenen Jahres hatten sich niedergelassene Ärzte und Medizinische Fachangestellte in der dritten Tarifrunde auf den neuen Gehaltstarifvertrag geeinigt. Demnach war das Salär der Beschäftigten des Sektors bereits in der ersten Stufe vom 1. September 2013 an um 4,5 Prozent gestiegen.

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