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UBS kauft sich bei deutschen Steuerbehörden frei

Beihilfe zur Steuerhinterziehung  

Schweizer Großbank UBS kauft sich mit 300 Millionen Euro frei

29.07.2014, 15:41 Uhr | t-online.de, rtr, AFP

UBS kauft sich bei deutschen Steuerbehörden frei. UBS berappt 300 Millionen Euro und entgeht Streit mit dem deutschen Fiskus wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung (Quelle: dpa)

UBS berappt 300 Millionen Euro und entgeht Streit mit dem deutschen Fiskus wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung (Quelle: dpa)

Die Schweizer Großbank UBS hat sich mit den deutschen Steuerbehörden auf eine Zahlung in Höhe von 300 Millionen Euro geeinigt. Durch die Einigung entgeht das Geldhaus einem Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

Wie die UBS anlässlich der Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen mitteilte, wurde die Vereinbarung im Laufe des Monats Juli mit der Steuerverwaltung in Bochum getroffen. Der Betrag ist die höchste Strafe, die ein Schweizer Geldhaus jemals in Deutschland bezahlt hat.

Durchsuchungen in UBS-Filialen

Durch die Einigung kann die UBS das so genannte Bochumer Verfahren abschließen. So hatte Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren wiederholt CDs mit Daten mutmaßlicher Steuersünder gekauft, bei denen es auch um Milliardensummen in der Schweiz ging. 2013 war es im Zuge des Verfahrens auch zur Durchsuchung von UBS-Standorten in Deutschland gekommen. Im Anschluss an die CD-Käufe war die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern stark gestiegen.


Die UBS ist nicht die erste Schweizer Großbank, die sich mit dem deutschen Fiskus wegen mutmaßlicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung auf die Zahlung eines Geldbetrags geeinigt hat. Schon zuvor hatten sich die Geldhäuser Julius Bär und Credit Suisse auf die Zahlung von 50 und 150 Millionen Euro verständigt, damit die Ermittlungen gegen sie eingestellt werden.

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