Sie sind hier: Home > Finanzen > Steuern >

BayernLB lehnt Ecclestone-Angebot ab

Überraschende Absage  

BayernLB lehnt Ecclestone-Angebot ab

08.08.2014, 18:37 Uhr | rtr, AFP, dpa, t-online.de

BayernLB lehnt Ecclestone-Angebot ab. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist von der BayernLB auf 345 Millionen Euro Schadenersatz verklagt worden. (Quelle: dpa)

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist von der BayernLB auf 345 Millionen Euro Schadenersatz verklagt worden. (Quelle: dpa)

Die BayernLB hat das Angebot von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone über die Zahlung von 25 Millionen Euro überraschend abgelehnt. Das teilte ein Sprecher der Bank mit ohne weiter auf die Gründe einzugehen. Der Formel-1-Boss hatte der BayernLB diese Summe als Ausgleichszahlung angeboten. Die Frist, das Angebot anzunehmen, läuft in der Nacht zum Samstag aus.

Für eine Summe von 25 Millionen habe sich die Bank aber nicht auf diesen Generalausgleich einlassen wollen, berichtete eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Es sei jedoch denkbar, dass sich Ecclestone und die Bank im Rahmen von Vergleichsverhandlungen auf eine andere Summe einigten. Andernfalls habe das Institut noch genügend Zeit, um eine zivilrechtliche Klage gegen Ecclestone einzureichen.

Millionen-Poker geht weiter

Damit ist der Brite vorerst mit dem Versuch gescheitert, mögliche Schadenersatzforderungen der BayernLB wegen des umstrittenen Formel-1-Deals 2006 mit einer Zahlung aus der Welt zu schaffen. Der Poker mit dem Milliardär geht somit weiter. Ecclestone wollte das Geld zusätzlich zu seiner Geldauflage aus dem jüngst eingestellten Bestechungsprozess gegen ihn an die Landesbank zahlen. Das Verfahren vor dem Münchner Landgericht war für eine Zahlung von 100 Millionen US-Dollar eingestellt worden.

BayernLB hatte mehr Geld gefordert

Die BayernLB hatte ursprünglich sehr viel mehr Geld von Ecclestone gefordert, weil sie sich von ihm hintergangen fühlte. Die Landesbank war früher Hauptaktionär der Formel 1. Sie war der Auffassung, dass sie ihre Anteile an der Rennserie im Jahr 2006 wegen einer Absprache zwischen Ecclestone und ihrem damaligen Vorstand Gerhard Gribkowsky zu billig an den Investor CVC verkauft hatte.

Außerdem geht die BayernLB davon aus, Ecclestone zu Unrecht eine Beraterprovision von 41 Millionen Dollar gezahlt zu haben. Anfang des Jahres hatte sie deshalb eine Schadenersatzklage in Höhe von 400 Millionen Dollar vor einem Gericht in London angekündigt. Diese Klage ging bisher allerdings nicht ein.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Anziehend weiblich - die neuen Kleider der Saison
bei BAUR
Anzeige
Bauknecht Kühl-/ Gefrierkom- bis: „wenn du cool bleibst“
gefunden auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Steuern

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe