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Lufthansa und Deutsche Post starten Lieferdienst für Flugzeugessen

Bordverpflegung am Boden  

Post testet Zustellung fertiger Flugzeug-Essen

02.09.2014, 16:15 Uhr | dpa-AFX

Lufthansa und Deutsche Post starten Lieferdienst für Flugzeugessen. Die kleinen Flugzeug-Speisen soll man künftig auch nach Hause geliefert bekommen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die kleinen Flugzeug-Speisen soll man künftig auch nach Hause geliefert bekommen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

So manchem Flugzeug-Gast schmecken die aufgewärmten Kabinen-Menüs nicht wirklich. Doch nach dem Willen von Post und Lufthansa soll die Bordverpflegung künftig auch einer hungrigen Kundschaft am Boden aufgetischt werden. Die Post-Tochter Allyouneed.com und die Lufthansa-Service-Gesellschaft LSG starten an diesem Mittwoch einen achtwöchigen Testlauf mit dem Online-Verkauf von Fertig-Menüs aus der Kabine. Ein Sprecher von Allyouneed bestätige einen entsprechenden Bericht der "Rheinischen Post".

Die Menüs, die Lufthansa den Fluggästen auf längeren Flügen anbietet, werden von der LSG gekocht und sollen den Kunden mit dem Kurierdienst DHL zugestellt werden. Dabei sehen sich Post und LSG nicht als Wettbewerber zum typischen Pizza-Bringdienst um die Ecke. Bei "Air Food One", so der vorläufige Produktname, gebe es im Abonnement nur halbwegs anspruchsvolle Menüs wie sie ähnlich auf längeren Flügen der Lufthansa serviert werden.

Lebensmittel-Onlinehandel noch in den Kinderschuhen

Es gehe den Gesellschaften vor allem darum, neue Potenziale im Lebensmittel-Onlinehandel zu erkennen, sagte der Unternehmenssprecher. Allyouneed ist einer von mittlerweile zahlreichen Händlern, über die Verbraucher im Internet Lebensmittel bestellen können. Auch Supermarkt-Konzerne wie Rewe, Edeka oder Tengelmann verkaufen Lebensmittel per Klick.

In Deutschland steckt der Online-Handel mit Lebensmitteln noch in den Kinderschuhen, nimmt aber langsam Fahrt auf. Sein Anteil am gesamten E-Commerce-Geschäft lag 2012 noch bei 0,3 Prozent. Der Hauptverband des Einzelhandels spricht von einer marginalen Erscheinung. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young von Anfang 2014 sollen bis 2020 Lebensmittel im Wert von 20 Milliarden Euro über das Internet gekauft werden. Derzeit sind es eine halbe Milliarde Euro.

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