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Auch wegen Russland: Käse und Sahne werden billiger

Milchflut in Deutschland  

Käse und Sahne werden billiger

04.10.2014, 10:51 Uhr | dpa, t-online.de

Auch wegen Russland: Käse und Sahne werden billiger. Aldi senkt die Preise für Käse-Produkte und Sahne (Quelle: imago/ Sven Simon)

Aldi senkt die Preise für Käse-Produkte und Sahne (Quelle: imago/ Sven Simon)

Der Preiskampf im Einzelhandel setzt sich fort: Nach der Butter werden nun auch Käse-Produkte und Sahne billiger. Die Verbraucher profitieren von der Milchflut in Deutschland und vom russischen Einfuhrverbot für Milchprodukte. Discount-Marktführer Aldi hat die Preise für zahlreiche Produkte wie Käseaufschnitt, Frisch- und Schmelzkäse, aber auch Sahneprodukte um teilweise mehr als 13 Prozent gesenkt. Discounter Norma zieht nach.

Aldi betonte, das Unternehmen gebe mit der Rotstiftaktion sinkende Rohstoffpreise an die Kunden weiter. Der Hintergrund: Die Milchpreise auf den Erzeugermärkten sind seit Monaten unter Druck. Ursache dafür sind nach Angaben des Milchindustrie-Verbandes eine hohe Milchanlieferung in Deutschland, aber auch das russische Einfuhrverbot für Milchprodukte, das für zusätzlichen Druck auf die Preise sorge.

Aldi will sein Preis-Image schärfen

Die Käsepreissenkung in die aktuelle Strategie des Billiganbieters. Aldi versucht zurzeit mit immer neuen Rotstift-Aktionen sein Preis-Image zu schärfen. Erst Anfang September war das Unternehmen Vorreiter bei der Senkung der Butterpreise, als es den Preis für die 250-Gramm-Packung deutsche Markenbutter von 0,99 auf 0,85 Cent senkte. Jetzt reduzierte Aldi zum Beispiel den Preis für die 400-Gramm-Packung Schnittkäse um 30 Cent auf 1,89 Euro.

Die Aldi-Preissenkungen dürften Auswirkungen auf den gesamten Handel haben. Denn viele Wettbewerber orientieren sich im Preiseinstiegsbereich am Discount-Marktführer. Als einer der ersten Konkurrenten senkt auch Norma die Preise. Wie das Nürnberger Unternehmen mitteilte, werden vor allem Käseprodukte und Kaffeesahne billiger. Damit wolle man Preisvorteile an den internationalen Einkaufsmärkten dauerhaft an die Kunden weitergeben.

Sorgenfalten bei Bauern

Während die aktuellen Preissenkungen viele Verbraucher erfreuen dürfte, sorgt die Entwicklung bei Landwirten für Sorgenfalten. Der Deutsche Bauernverband warf den Handelsketten bereits Anfang September vor, den russischen Importstopp und die damit verbundene Verunsicherung der Märkte auszunutzen, um die Einkaufspreise zu optimieren - zulasten der Erzeuger. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels wehrte sich allerdings entschieden gegen diese Vorwürfe.

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