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6,4 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen in 2015

Steuerschätzer schlagen Alarm  

6,4 Milliarden Euro weniger Einnahmen im kommenden Jahr

06.11.2014, 18:08 Uhr | AFP, t-online.de

6,4 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen in 2015. Die Steuerschätzer senken ihre Prognose für die Einnahmen in den kommenden Jahren (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Steuerschätzer senken ihre Prognose für die Einnahmen in den kommenden Jahren (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bund, Länder und Kommunen müssen bis zum Jahr 2018 mit rund 21 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen auskommen als bisher geplant. Allein für das kommende Jahr wurde das Aufkommen im Vergleich zur Mai-Steuerschätzung um 6,4 Milliarden Euro nach unten korrigiert. Das gab das Bundesfinanzministerium nach dreitägigen Beratungen der Steuerschätzer bekannt.

Der Bund kommt im nächsten Jahr noch relativ glimpflich davon. Er muss mit 500 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen auskommen als noch in der Mai-Steuerschätzung unterstellt.

Folge des schwächeren Wachstums

Die vorausgesagten Mindereinnahmen für den Staat und auch die EU-Kassen gegenüber der Prognose vom Mai sind vor allem Folge des inzwischen schwächeren Wirtschaftswachstums in Deutschland. Ein Einbruch bei den Steuereinnahmen wird aber nicht befürchtet. Schließlich ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter stabil, Löhne und Gehälter sowie der Privatkonsum entwickeln sich weiter gut.

Trotz der Korrektur nach unten klettern die Steuereinnahmen des Staates grundsätzlich weiterhin jährlich von Rekord zu Rekord - nur eben weniger stark als noch Anfang Mai geschätzt.

Investitionsprogramm angekündigt

Um das Wachstum anzukurbeln, hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zeitgleich zur Bekanntgabe der Ergebnisse der Steuerschätzer angekündigt, bis 2018 insgesamt zehn Milliarden Euro zusätzlich investieren zu wollen, ohne neue Schulden machen zu müssen. Diese Mittel sollen ab 2016 bereitgestellt werden.

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