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Weniger Zettelwirtschaft: Steuererklärung ab 2016 ohne Belege

Schluss mit der Zettelwirtschaft  

Steuererklärung ab 2016 ohne Belege

13.11.2014, 19:06 Uhr | dpa

Weniger Zettelwirtschaft: Steuererklärung ab 2016 ohne Belege. Ab 2016 entfällt die Pflicht, den gesammelten Zettelwust für die Steuer mit ans Finanzamt zu schicken.  (Quelle: imago/McPhoto)

Ab 2016 entfällt die Pflicht, den gesammelten Zettelwust für die Steuer mit ans Finanzamt zu schicken. (Quelle: McPhoto/imago)

Bund und Länder wollen die Papierflut bei der jährlichen Steuererklärung eindämmen. Ab Januar 2016 soll die Pflicht entfallen, zusammen mit der Einkommensteuererklärung Papierbelege einzureichen. Darauf hätten sich die Finanzminister von Bund und Ländern verständigt, sagte Bayerns Ressortchef Markus Söder (CSU) in München. "Ziel und Zweck ist weniger Zettelwirtschaft."

Gesammelt werden muss allerdings trotzdem noch, denn bei Bedarf können die Finanzämter nachträglich Belege anfordern.

Außerdem sollen die Bürger keine Daten mehr angeben müssen, die den Behörden sowieso schon vorliegen - etwa Lohnsteuerdaten, Rentenzahlungen oder Krankenversicherungsbeiträge. "Der Umfang der Steuererklärung reduziert sich deutlich", so Söder.

Schlechte Nachricht für die Post

Allein bei den bayerischen Finanzämtern gingen pro Jahr 6,7 Millionen Belege ein. Nach Schätzung des Finanzministeriums können davon künftig über zwei Drittel eingespart werden.

Die Post wiederum muss sich auf Umsatzeinbußen gefasst machen, denn die Finanzämter wollen den Steuerbescheid in Zukunft elektronisch versenden. Damit könnte die Finanzverwaltung nach Söders Worten allein in Bayern jährlich fünf Millionen Euro Porto und Papierkosten einsparen.

Nur noch zwei Wochen Bearbeitungszeit

Die elektronische Steuererklärung mit Hilfe der "Elster"-Software gibt es schon einige Jahre. Sie soll aber künftig den Postverkehr zwischen Bürger und Finanzamt weitgehend ersetzen. Wer Computern misstraut, soll jedoch nicht auf den Postweg verzichten müssen: "Es gibt keine Vorgabe. Das ist nicht zwingend", erklärte Söder.

Der Großteil der Steuererklärungen soll mittelfristig vollautomatisch per Computer bearbeitet werden, da die meisten Bürger ihre Steuererklärung ehrlich abgeben. Derzeit würden zwei Prozent der Steuererklärung vollautomatisch bearbeitet, sagte Söder. "Ziel sind bis zu 60 Prozent." Die durchschnittliche Bearbeitungszeit soll sich von zehn auf etwa zwei Wochen reduzieren.

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