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Diese Änderungen gelten seit 1. Januar 2015 für Arbeitnehmer, Rentner und Hausbesitzer

Stichtag 1. Januar 2015  

Diese Änderungen gelten nun für Arbeitnehmer, Rentner und Hausbesitzer

13.01.2015, 10:46 Uhr | dpa, t-online.de

Diese Änderungen gelten seit 1. Januar 2015 für Arbeitnehmer, Rentner und Hausbesitzer. 2015: Neues Jahr, viele neue Regelungen (Quelle: dpa)

2015: Neues Jahr, viele neue Regelungen (Quelle: dpa)

Zum Jahreswechsel 2015 traten mehrere Gesetzesänderungen in Kraft - etwa für Arbeitnehmer, Rentner, Patienten und Hausbesitzer. Vieles wirkt sich positiv auf den Geldbeutel aus, manches negativ. Wir geben einen Überblick.

Auch im neuen Jahr wird ein nur geringer Anstieg der Inflation erwartet, so dass sich Verbraucher etwa bei entsprechenden Lohnerhöhungen über mehr Geld im Portemonnaie freuen dürften. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben die Bundesbürger im neuen Jahr im Schnitt 572 Euro und damit 2,7 Prozent mehr für den Konsum zur Verfügung als 2014. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede.

Steuerentlastungen: 2015 können Arbeitnehmer mit leichten Steuerentlastungen rechnen. Nach einem Entwurf für den neuen Existenzminimumbericht der Regierung muss der steuerliche Grundfreibetrag für Alleinstehende in zwei Stufen bis 2016 angehoben werden. Die Regierung geht demnach davon aus, dass der Freibetrag im kommenden Jahr von derzeit 8354 Euro um 118 auf zunächst 8472 Euro angehoben werden muss. Im Folgejahr wäre eine weitere Erhöhung um 180 Euro auf 8652 Euro fällig. Damit hätten Arbeitnehmer etwas mehr Geld übrig, da der Fiskus erst bei Jahreseinkommen über diesem Betrag Steuern abzieht.

Kirchensteuer: Ab sofort führen Banken, Sparkassen, Versicherer und Wohnungsbau-Genossenschaften auch die auf Kapitalerträge entfallende Kirchensteuer direkt ab. Die Kapitalertragsteuer wird schon seit 2009 direkt an der Quelle von Banken automatisch erhoben und an den Fiskus abgeführt. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer wurde bisher nur nach Mitteilung des Steuerzahlers weitergeleitet.

 (Quelle: imago/Peters) (Quelle: imago/Peters)
Steuerbetrug/ Selbstanzeige: Für reuige Steuerbetrüger ist es nun deutlich schwerer und teurer, mit einer Selbstanzeige straffrei davonzukommen. Steuerbetrug bleibt ab 2015 lediglich bis zu einer hinterzogenen Summe von 25.000 Euro straffrei. Bei höheren Beträgen wird nur gegen Zahlung eines kräftigen Zuschlags von einer Strafverfolgung abgesehen: Bei mehr als 25.000 Euro gilt ein Aufschlag von zehn Prozent. Ab einem Hinterziehungsbetrag von 100.000 Euro werden 15 Prozent fällig, bei einer Million verlangt der Fiskus sogar 20 Prozent mehr. Für eine wirksame Selbstanzeige verlängert sich darüber hinaus der Offenlegungszeitraum: Der reuige Steuersünder muss für die letzten zehn Jahre reinen Tisch machen.

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