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Diese Änderungen gelten seit 1. Januar 2015 für Arbeitnehmer, Rentner und Hausbesitzer - Teil 3

Stichtag 1. Januar 2015  

Diese Änderungen gelten nun für Arbeitnehmer, Rentner und Hausbesitzer

09.01.2015, 13:10 Uhr | dpa, AFP, t-online.de

Zum Jahreswechsel 2015 traten mehrere Gesetzesänderungen in Kraft - etwa für Arbeitnehmer, Rentner, Patienten und Hausbesitzer. Vieles wirkt sich positiv auf den Geldbeutel aus, manches negativ. Wir geben einen Überblick.

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 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)
Hartz IV: Der Regelsatz für Alleinstehende ist zum 1. Januar 2015 um acht Euro auf 399 Euro im Monat gestiegen. Leben zwei Erwachsene in einer "Bedarfsgemeinschaft" zusammen, erhalten sie nun jeweils 360 Euro pro Person, sieben Euro mehr als 2014.

Mindestlohn: Der allgemeine, flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde greift. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das 1473 Euro brutto im Monat. Profitieren sollen rund 3,7 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor. Um Langzeitarbeitslosen den Job-Einstieg zu erleichtern, kann bei ihnen in den ersten sechs Monaten vom Mindestlohn abgewichen werden. Für Unter-18-Jährige ohne Berufsabschluss, Auszubildende und Menschen mit Pflichtpraktika oder Praktika unter drei Monaten gilt der Mindestlohn nicht.

Pflegemindestlohn: Er ist auf 9,40 Euro pro Stunde im Westen gestiegen und 8,65 Euro im Osten. Bis 2017 soll er weiter wachsen.

Krankenkassen: Die gesetzlichen Krankenkassen können wieder über einen Teil der Beiträge selbst bestimmen. Dazu wurde der bisherige Beitrag um 0,9 Punkte auf 14,6 Prozent gesenkt. Auf diesem Niveau ist es den Kassen möglich, einen Zusatzbeitrag zu erheben, was fast alle Krankenkassen auch tun. Der liegt im ersten Jahr bei fast allen Kassen um bei 0,9 Prozentpunkten, sodass sich für die meisten Versicherten nichts ändert - sofern sie die Kasse nicht wechseln.

Pflegeversicherung: Der Beitragssatz ist um 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Für Kinderlose liegt er nun bei 2,6 Prozent, für die übrigen Versicherten bei 2,35 Prozent.

Krankheiten: Als Berufskrankheiten werden nun auch Formen des "weißen Hautkrebses" und andere Krankheiten anerkannt - Betroffene haben Anspruch auf Behandlung aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

Reha-Leistungen: Die Bundesregierung fördert die Rehabilitation stärker. Ambulante Reha-Einrichtungen werden künftig in die Gewerbesteuerbefreiung einbezogen und damit stationären Einrichtungen gleichgestellt. Dies stärkt den Grundsatz "ambulant vor stationär".

Energie: Erstmals seit 2000 sinkt die Umlage für die Ökostrom-Förderung. Nur ein Drittel der Versorger reduziert laut Vergleichsportalen allerdings auch den Strompreis. Bei den Gasversorgern will demnach nur jeder zehnte die Preise senken.

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Teil 3 - Hartz IV, Mindestlohn, Krankenkassen, Energie
Teil 4 - Immobilien, KfW-Förderung, Heizung, Einlagensicherung

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