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Brite möchte Griechenland-Krise per Crowdfunding beenden

Irre Idee von Thom Feeney  

Brite will Griechenland-Schulden per Crowdfunding sammeln

30.06.2015, 18:51 Uhr | AFP

Lässt sich die Griechenland-Krise nur mit Hilfe der Internet-Gemeinde lösen? Dies denkt wohl ein britischer Schuhverkäufer, der mit einem Crowdfunding-Projekt den vom Staatsbankrott bedrohten Griechen unter die Arme greifen will.

Bis Dienstagmittag spendeten mehr als 4500 Menschen 65.000 Euro - insgesamt müssten gut 1,5 Milliarden Euro zusammenkommen, die Athen bis Dienstag an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zahlen muss.

Wenn jeder der 503 Millionen Europäer den Gegenwert eines "Salats mit Schafskäse und Oliven" spende, käme die Summe leicht zusammen, sagte Thom Feeney der Nachrichtenagentur AFP.

Kann Crowdfunding auch Griechenland helfen?

Er könne verstehen, wenn manche das Projekt für einen Witz hielten, sagte Feeney, "aber Crowdfunding kann wirklich helfen". Sollte er sein Ziel binnen sieben Tagen nicht erreichen, werde er alle über die Internet-Plattform IndieGoGo eingegangenen Spenden wieder zurücküberweisen, kündigte der 29-Jährige an. Feeney arbeitet in London als Schuhverkäufer und hat selbst keine Verbindungen zu Griechenland.

Sollte sein Projekt erfolgreich sein, gibt es für die Spender auch Belohnungen: Je nach Höhe der gespendeten Summe können sie sich über eine Postkarte von Ministerpräsident Alexis Tsipras, einen Feta-Oliven-Salat oder gar einen Griechenland-Urlaub für Zwei freuen.

Griechische Insel für Spender geboten

Ursprünglich bot Feeney noch eine griechische Insel für denjenigen an, der die gesamte Summe von 1,5 Milliarden Euro auf einmal spenden wolle. Auf Druck von IndieGoGo zog der 29-Jährige dieses Angebot aber zurück, weil die griechische Regierung nicht zugestimmt habe.

Auch persönlich scheint sich die Idee für den aus dem nordenglischen York stammenden Feeney auszuzahlen: "Als ich heute morgen aufwachte, hatte ich bei Facebook Freundschaftsanfragen von 30 griechischen Frauen."

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