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Apple zahlt über 230 Mio. US-Dollar wegen iPhone und iPad

iPhone und iPad verstoßen gegen Patent  

Apple muss US-Universität über 230 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen

18.10.2015, 13:48 Uhr | rtr, AFP

Die Niederlage im Patentstreit mit einer Hochschule in den USA wird für Apple ziemlich teuer: Der Elektronikkonzern muss 234 Millionen Dollar (206 Millionen Euro) Schadenersatz zahlen. 

Damit setzte ein Gericht am Freitag eine geringere Summe fest als von der Universität von Wisconsin gefordert. Sie hatte 400 Millionen Dollar verlangt, nachdem ein Gericht in Madison es am Dienstag als erwiesen ansah, dass der kalifornische Konzern zu Unrecht Technik einsetzt, die das geistige Eigentum der Universität ist.

Die Geschworenen hatten es bereits am Dienstag als erwiesen angesehen, dass der Konzern mit Technik in mehreren Mobilgeräten gegen ein Patent von Forschern der Universität verstößt. Nun legten sie die genaue Höhe des Schadenersatzes fest.

iPhone und iPad verstoßen gegen Patent

In dem Streit ging es um ein Patent aus dem Jahr 1998, mit dem die Effizienz von Chips verbessert werden kann. Das Gericht sollte prüfen, ob verschiedene Versionen des iPhones und des iPads gegen diesen Schutz verstoßen.

Nach Angaben der Universität Wisconsin wurde die Technologie "ohne Genehmigung" im iPhone 5S, im iPad Air und im iPad Mini mit Retina-Display verwendet. Die Hochschule reichte deshalb Anfang 2014 Klage ein; in der vergangenen Woche begann der Prozess.

Apple argumentierte in dem Verfahren, das Patent der Universität sei ungültig. Dieser Auffassung schloss sich das Gericht nicht an. In einer ersten Reaktion wollte sich ein Konzernsprecher zu dem Urteil nicht äußern. Nach seinen Angaben plant Apple jedoch, in Berufung zu gehen.

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