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Steuersünder zeigen sich nach wie vor selbst an

Steuer-Gewerkschaft meldet  

20.000 Steuersünder zeigen sich selbst an

24.12.2015, 09:12 Uhr | dpa

Steuersünder zeigen sich nach wie vor selbst an. Nach wie vor nutzen viele Steuerbetrüger die Möglichkeit zur Selbstanzeige. (Quelle: dpa)

Nach wie vor nutzen viele Steuerbetrüger die Möglichkeit zur Selbstanzeige. (Quelle: dpa)

Nach Einschätzung der Deutschen Steuer-Gewerkschaft ist die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerbetrügern immer noch recht hoch. Dennoch hat sie sich im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert.

Im Vergleich zum Vorjahr sei zu berücksichtigen, dass sich viele Kunden mit Schwarzgeldkonten im Ausland Ende 2014 noch schnell gemeldet hätten, bevor es dann Anfang 2015 deutlich teurer wurde, straffrei davonzukommen.

Das sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) , Thomas Eigenthaler. "Wir hatten 2014 einen Nichts-Wie-Hin-Effekt." So sei der Rekord von rund 40.000 Selbstanzeigen entstanden.

Eine letzte Warnung an Steuerhinterzieher war wirksam

Zudem habe der im Oktober 2014 beschlossene automatische Austausch von Finanzdaten ab Herbst 2017, woran sich auch Deutschland beteiligen wird, noch kurzfristige Selbstanzeigen ausgelöst. "Denn das war eine letzte Warnung an die Steuerhinterzieher", sagte Eigenthaler.

Das Bankgeheimnis werde damit künftig fallen, Zinsdaten und Vermögensstände würden ausgetauscht. Das Phänomen der Steuerhinterziehung werde aber bleiben.

20.000 Selbstanzeigen 2015

Zum vorläufigen Stand der Selbstanzeigen für 2015 sagte der DSTG-Chef, eine Gesamtjahresbilanz in Richtung 20.000 Anzeigen sei möglich - und das sei keinesfalls wenig. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den 16 Länderfinanzministerien mit Angaben überwiegend bis einschließlich November ergab einen vorläufigen Stand von rund 14.500 Selbstanzeigen. Bis Jahresende dürfte die Zahl noch steigen.

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