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Arbeitszimmer absetzen: Bundesfinanzhof hält an Regeln fest

Urteil vom Bundesfinanzhof München  

Strenge Regeln für Arbeitszimmer bleiben bestehen

27.01.2016, 18:44 Uhr | dpa

Arbeitszimmer absetzen: Bundesfinanzhof hält an Regeln fest. Arbeitszimmer-Kosten absetzen: Bislang nur möglich, wenn das Zimmer ausschließlich für den Beruf genutzt wurde. (Quelle: dpa)

Arbeitszimmer-Kosten absetzen: Bislang nur möglich, wenn das Zimmer ausschließlich für den Beruf genutzt wurde. (Quelle: dpa)

Viele Beschäftigte in Deutschland erledigen einen Teil ihrer Arbeit zu Hause. An den Kosten für das Arbeitszimmer konnten sie das Finanzamt aber bislang nur dann beteiligen, wenn der Raum ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt wird - und das bleibt auch in Zukunft so.

Ein nur zeitweise für die Arbeit genutzter Raum wird steuerlich nicht anerkannt, stellte der Bundesfinanzhof in München in einer Grundsatzentscheidung klar (GrS 1/14). Auch eine Arbeitsecke in einem Raum, der ansonsten privaten Zwecken dient, kann nicht geltend gemacht werden. 

Bislang war die ausschließliche berufliche Nutzung Voraussetzung dafür, dass die Kosten für das Zimmer - zum Beispiel die anteilige Miete oder die Finanzierungskosten für den Immobilienkredit - steuerlich geltend gemacht werden können. Wer nicht nachweisen konnte, dass er sein Arbeitszimmer nahezu ausschließlich dienstlich nutzt, ging meist leer aus.

Kläger scheiterte beim Finanzamt

Der Kläger in dem zugrunde liegenden Fall hatte sich in seinem Einfamilienhaus ein Arbeitszimmer eingerichtet, in dem er sich auch um die Verwaltung seiner vermieteten Mehrfamilienhäuser kümmerte. Die Kosten für das Arbeitszimmer machte der Mann in seiner Steuererklärung geltend, scheiterte damit aber beim Finanzamt. Der Fall landete vor dem Finanzgericht, und dieses kam zu dem Schluss, dass der Mann das Arbeitszimmer zu 60 Prozent für die Immobilienverwaltung nutzte.

Diese anteiligen Kosten erkannte das Finanzgericht an und stellte sich damit gegen die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs. Im Jahr 2013 befasste sich deshalb erneut ein Senat des höchsten Steuergerichts mit der Frage und legte den Fall zur abschließenden Klärung dem Großen Senat vor.

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