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Statistisches Bundesamt: Kaufkraft der Deutschen steigt

Kaufkraft steigt deutlich  

Deutsche können sich immer mehr leisten

24.03.2016, 11:59 Uhr | rtr

Statistisches Bundesamt: Kaufkraft der Deutschen steigt. Dank Mini-Inflation: Deutsche können sich immer mehr leisten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Symbolbild)

Dank Mini-Inflation: Deutsche können sich immer mehr leisten. (Quelle: Symbolbild/Thinkstock by Getty-Images)

Den Deutschen bleibt wegen der Mini-Inflation mehr Geld in der Tasche. Die Kaufkraft ist im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit mindestens 2008 nicht mehr.

Die Reallöhne legten um 2,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte und damit eine Schätzung von Anfang Februar leicht nach unten revidierte. Grund für die positive Entwicklung war, dass die Nominallöhne leicht überdurchschnittlich um 2,7 Prozent zulegten, die Inflation wegen der günstigen Energiepreise mit 0,3 Prozent jedoch extrem niedrig blieb.

Höchstes Plus seit 1992?

Die Behörde sprach offiziell vom größten Anstieg seit Beginn der Datenerhebung 2008. Allerdings legten andere Zahlen sogar nahe, dass es das höchste Plus seit 1992 gewesen sei, sagte eine Statistikerin.

Die Experten betonten zwar, der Einfluss des gesetzlichen Mindestlohns auf die Nominal- und Reallöhne lasse sich nicht beziffern. Allerdings signalisieren die Daten, dass die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro durchaus eine Rolle gespielt haben dürfte. Denn das Statistikamt selbst betonte: "Vor allem für Beschäftigte mit eher unterdurchschnittlichen Verdiensten gab es hohe nominale Zuwächse."

Demnach fiel etwa der Anstieg des monatlichen Bruttoverdienstes bei ungelernten Arbeitnehmern mit 4,1 Prozent überdurchschnittlich hoch aus. Auch geringfügig Beschäftigte (plus 4,6 Prozent) profitierten deutlich stärker als Teilzeit- (plus 3,0 Prozent) und Vollzeitbeschäftigte (plus 2,6 Prozent) von nominal steigenden Löhnen.

Unterschiede gab es zudem in Ost und West. Während Beschäftigte in den neuen Ländern ein Plus von 4,0 Prozent erhielten, kletterten die Nominallöhne im früheren Bundesgebiet um 2,5 Prozent. Daten für Januar und Februar signalisieren, dass es deutschlandweit auch im ersten Quartal ein deutliches Lohnplus gab.

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