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KfW-Förderung, UMD und EU-Telefonieren: Was sich für Verbraucher ab April ändert

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Neues für Bauherren und Autofahrer  

Was sich für Verbraucher ab April ändert

30.03.2016, 15:25 Uhr | t-online.de, dpa

Auch im April gibt es wieder einige neue Regelungen, die Verbraucher wissen sollten. So verschärft die KfW zum 1. April ihre Förderbedingungen für energieeffizientes Bauen. Autofahrer können sich einen automatischen Unfallmeldedienst einbauen. Und ab Monatsende soll Telefonieren und Surfen in der EU erneut billiger werden.

Höhere KfW-Förderkredite für energieeffiziente Neubauten

Zum Monatsanfang erneuert die KfW ihr Programm "Energieeffizient Bauen". Bauherren können dann für energieeffiziente Neubauten doppelt so hohe Förderkredite bei der KfW aufnehmen wie bisher: Statt bei 50.000 Euro liegt die Obergrenze dann bei 100.000 Euro pro Wohneinheit.

Gewährt werden die Förderungen künftig nur noch für Neubauten, die mindestens dem Standard "KfW-Effizienzhaus-55" entsprechen. Das bedeutet, ihr Energiebedarf darf höchstens bei 55 Prozent der bis Ende 2015 zulässigen Höchstwerte liegen. Die Förderung für das "KfW-Effizienzhaus-70" wird zum Monatsende eingestellt. 

Für Immobilienbesitzer, die ihr Haus energetisch "aufrüsten" wollen, verbessern sich einige Förderkonditionen. So werden der Einbau neuer Heizungs- und Wohnungslüftungsanlagen mit einem höheren Zuschuss gefördert, wenn sie als so genannte Paketlösungen durchgeführt werden.

Dabei bedeutet Heizungspaket, dass nicht nur der alte Kessel ausgetauscht wird. Zusätzlich muss das gesamte Heizsystem optimiert werden. Beim Lüftungspaket wird der Einbau einer Wohnungslüftungsanlage mit mindestens einer Wärmeschutzmaßnahme kombiniert. 

Automatischer Notruf für Autofahrer

Ab 4. April 2016 können Autofahrer ihren Wagen mit einem Stecker aufrüsten, über den bei einem Unfall automatisch eine Notrufstelle kontaktiert wird. Durch den Unfallmeldedienst (UMD) sollen Verletzte so schneller versorgt werden, heißt es beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Kommt es zu einem Crash, egal ob schwer oder leicht, "meldet das Smartphone des Fahrers den Unfall, die aktuelle Position des Fahrzeugs und die letzte Fahrtrichtung an eine Notrufzentrale", erläutert der GDV. Zu den ersten Anbietern gehört beispielsweise der Autoversicherer HUK-Coburg, der Neu- und Bestandskunden den UMD ab April zum Jahrespreis von 9 Euro anbietet.

Ab März 2018 dann müssen europaweit alle neuen Autos und leichten Nutzfahrzeuge mit dem automatischen Notrufsystem "E-Call" ausgestattet sein, das Schäden und Pannen selbstständig meldet. Damit will die Europäische Kommission die Folgen schwerer Straßenunfälle mildern, indem schneller Hilfe herbeigerufen wird. 

Neue Maut in Belgien 

Dann noch eine Änderung für Brummi-Fahrer: Ab dem 1. April 2016 wird in Belgien für Lkw, die ein Gewicht von 3,5 Tonnen überschreiten, eine Maut fällig.  

Telefonieren und Surfen wird billiger

Noch ein paar Wochen warten müssen Verbraucher auf eine weitere Verbilligung: Vom 30. April 2016 an soll das Telefonieren und Surfen in der EU erneut günstiger werden. Die Preis-Obergrenzen von höchstens 19 Cent für abgehende Anrufe, 6 Cent pro SMS und 20 Cent pro Megabyte Daten (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer) werden dann von Höchstaufschlägen auf den jeweiligen Heimtarif abgelöst.

Telefonate aus dem EU-Ausland nach Deutschland dürften dann nur noch fünf Cent pro Minute zusätzlich zum Inlandspreis kosten, SMS zwei Cent; für jedes Megabyte Datenvolumen beim Surfen dürfen die Firmen höchstens fünf Cent mehr berechnen (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).

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