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"Panama Papers": Die wichtigsten Links zum Skandal

Fakten zum Skandal  

Die wichtigsten Links zu den "Panama Papers"

04.04.2016, 18:53 Uhr | t-online.de

Ein Verbund aus über 400 Journalisten hat den größten Steuerskandal der Geschichte aufgedeckt. Die "Panama Papers" bringen nicht nur Präsidenten, Banken und Sport-Stars in Bedrängnis. Sie decken auch den Geldfluss von Drogenbossen und Pädophilen auf. Wir haben die wichtigsten Links zum Offshore-Skandal für Sie zusammengetragen. 

Wie funktioniert eine Briefkastenfirma?

Schon für etwa 1000 Euro lässt sich eine Firma gründen, deren eigentlicher Eigentümer kaum herauszufinden ist. So können auch Drogenbosse, Waffenhändler, korrupte Politiker und Superreiche ihr Geld verstecken oder reinwaschen, wie das Recherche-Netzwerk "Internationales Konsortium Investigativer Journalisten" (ICIJ) aufdeckte. Ein Video der "Süddeutschen Zeitung" erklärt, das System hinter dem Panama-Skandal.

Wer seine Millionen vor dem Fiskus verstecken will, begnügt sich in der Regel aber nicht mit einer einzigen Briefkastenfirma. Das Magazin "Brandeins" hatte bereits im August 2014 die Offshore-Spielzüge des mehrfachen Weltfußballers Lionel Messi zu Papier gebracht:

Das Offshore-Geschäft in Zahlen

Hinter dem verworrenen Netzwerk aus Scheinfirmen steckt eine ganze Industrie, das war schon lange vor den Enthüllungen der "Panama Papers" bekannt. Die Statistiken des ICIJ bringen aber etwas Übersichtlichkeit in das Offshore-Geschäft:

 

Sind auch Deutsche in den Skandal verwickelt?

Der Chef des deutschen Rechercheverbundes der "Panama Papers" Georg Mascolo sagte im ARD-Morgenmagazin, dass zwar kein deutscher Politiker von Rang dabei sei, aber mehrere deutsche Finanzinstitute an dem Geschäft mit den Briefkastenfirmen beteiligt waren. Namen sollen erst im Laufe der kommenden Berichterstattung genannt werden. Im Fokus des Skandals steht die Kanzlei Mossack Fonseca. Ein Namensgeber der Kanzlei ist der deutsche Auswanderer Jürgen Mossack. 

 

Brian Kilmartin von der "Irish Times" - ebenfalls im Verbund des ICIJ - hat die Abertausenden von Briefkastenfirmen aus Mossack Fonsecas Fließband-Fabrik zumindest grob verortet:

Die Opfer der Offshore-Industrie

Korrupte Politiker, Waffenhändler, Drogenbosse, Pädophile - Mossack Fonseca half einer sehr vielfältigen Schaar von Kriminellen dabei, ihre Geschäfte unbehelligt abzuwickeln. Dieses Video erklärt, wie der Offshore-Skandals mit dem Krieg in Syrien, Kinderprostitution in Russland und Raubbau in Uganda zusammenhängt. 

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