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"Panama Papers": Spur zu Beute von spektakulärem Goldraub?

"Panama Papers"  

Heiße Spur zu Beute von spektakulärem Goldraub

05.04.2016, 07:11 Uhr | AFP

"Panama Papers": Spur zu Beute von spektakulärem Goldraub?. Ein Sicherheitswagen mit den Verdächtigen des Brink's-Mat-Goldraubs verlässt den Zentralen Strafgerichtshof in London 1983. (Quelle: dpa)

Ein Sicherheitswagen mit den Verdächtigen des Brink's-Mat-Goldraubs verlässt den Zentralen Strafgerichtshof in London 1983. (Quelle: dpa)

Die "Panama Papers" könnten helfen, eines der spektakulärsten britischen Verbrechen aufzuklären. Denn womöglich ist die Beute des Golbarren-Raubs von 1983 auf einem Konto in Panama versteckt worden. 

Eine Bande Maskierter hatte im November 1983 aus einem Lager der Firma Brink's-Mat am Londoner Flughafen Heathrow drei Tonnen Goldbarren im Wert von fast 40 Millionen Dollar geraubt. Die meisten Barren wurden eingeschmolzen. Das Geld tauchte trotz zahlreicher Verhaftungen niemals auf.

Geld in Geheimkonten versteckt

Britische Ermittler vermuten, dass das Geld noch immer in Immobilieninvestitionen oder auf Geheimkonten versteckt wird. Laut dem Recherchenetzwerk ICIJ, das die "Panama Papers" auswertete, hat die Kanzlei Mossack Fonseca dabei geholfen, das Geld vor den britischen Spürnasen zu verbergen.

16 Monate nach dem Raub richtete Mossack Fonseca in Panama die Firma Feberion ein - im Auftrag des Londoner Geldwäschers Gordon Parry. Parry wurde 1992 wegen seiner Rolle als "Verwalter" der geraubten Goldbarren verurteilt.

Bekenntnis in internem Memo

Mossack-Fonseca-Mitgründer Jürgen Mossack wurde zum amtierenden Direktor von Feberion ernannt. In einem internen Memo der Firma soll er damals festgehalten haben, dass ihm bewusst gewesen sei, dass Feberion "offenbar an der Verwaltung von Geld aus dem Brink's-Mat-Raub beteiligt ist".

Gegenüber dem ICIJ wies die Kanzlei die Anschuldigungen zurück. Allerdings geht aus den "Panama Papers" hervor, dass Mossack Fonseca seine Geschäftsbeziehungen mit Feberion erst 1995 beendete.

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