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Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Sonntagsshopping

Emnid-Umfrage  

Deutsche wollen das Sonntagsshopping

04.06.2017, 14:31 Uhr | AFP

Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Sonntagsshopping. Während die Mehrheit der Deutschen sich zusätzliche Öffnungszeiten an Sonntagen wünscht, sind diese im Handel umstritten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/vadimguzhva)

Während die Mehrheit der Deutschen sich zusätzliche Öffnungszeiten an Sonntagen wünscht, sind diese im Handel umstritten (Quelle: vadimguzhva/Thinkstock by Getty-Images)

Die Mehrheit der Deutschen will Geschäften mehr Spielraum für Öffnungen an Sonntagen geben. Doch für den Handel sind zusätzliche Öffnungszeiten ein Streitthema.

In einer repräsentativen Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" sprachen sich 61 Prozent der Deutschen dafür aus, dass Händler selbst darüber entscheiden sollten, ob sie sonntags öffnen oder nicht. 39 Prozent waren dagegen. Karstadt und Kaufhof hatten in der vergangenen Woche eine Initiative "Selbstbestimmter Sonntag" gegründet, die sich für mehr verkaufsoffene Sonntage einsetzt.

Händler sind sich uneinig

Im Handel sind zusätzliche Öffnungszeiten an Sonntagen umstritten. Während Kaufhof und Karstadt angekündigt hatten, dass sich weitere Firmen an der Initiative beteiligen würden, gibt es auch kritische Stimmen. So sagte Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Drogeriekette dm, der Zeitung: "Ich sehe keinen Anlass oder die Notwendigkeit einer bundesweit einheitlichen Regelung."

Die Drogeriekette Rossmann teilte mit: "Mit der aktuellen Situation sind wir sehr zufrieden." Verkaufsoffene Sonntage würden nicht flächendeckend zu höheren Umsätzen führen.

Nachteile von verkaufsoffenen Sonntagen

Auch Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Baumarkt-Kette, warnte vor überzogenen Erwartungen an zusätzliche Sonntagsöffnungen. An verkaufsoffenen Sonntagen werde stets ein besonderes Programm geboten wie Vorführungen zu Heimwerkerprojekten, eine Kinderwerkstatt oder eine Grillshow. "Wäre jeder Sonntag verkaufsoffen, würde dieser besondere Charakter schwer zu halten sein", sagte Hornbach.

FDP wirbt weiter für Freigabe der Öffnungszeiten

Die FDP warb erneut für die Freigage der Öffnungszeiten. "Der Handel braucht gegenüber der Online-Konkurrenz faire Bedingungen, sonst sterben die Innenstädte", sagte Parteichef Christian Lindner der "Bild am Sonntag". Eine Liberalisierung könne zudem Arbeitsplätze schaffen.

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