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In welchen Bundesländern am meisten geerbt wird

Zahl der Erben wird zunehmen  

In welchen Bundesländern am meisten geerbt wird

08.06.2017, 15:13 Uhr | Annemarie Munimus, t-online.de

In welchen Bundesländern am meisten geerbt wird. In welchen Bundesländern am meisten geerbt wird (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Stadtratte)

In den nächsten Jahren werden Erbschaften im dreistelligen Bereich in Deutschland noch wahrscheinlicher. (Quelle: Stadtratte/Thinkstock by Getty-Images)

Es sind rosige Zeiten, denn die Deutschen profitieren von den Erbschaften der ersten Nachkriegsgeneration. Laut einer repräsentativen Studie der Quirin Privatbank und des internationalen Marktforschungsinstitut YouGov, werden Erbschaften zu einem Massenphänomen in Deutschland.

Laut der Studie habe mehr als jeder dritte Erwachsene (35 Prozent) in der Bundesrepublik, schon einmal geerbt. Bei den 55-Jährigen sind es bereits mehr als die Hälfte. Zukünftig werden Erbschaften im dreistelligen Bereich in Deutschland noch wahrscheinlicher.

Vier von zehn Deutschen, die selbst etwas vererben wollen, schätzen den Wert der Erbmasse auf mindestens 100.000 Euro, jeder Fünfte sogar auf mehr als eine Viertelmillion Euro. Insbesondere der Wert von Immobilien spielt in diese Masse hinein. In den kommenden Jahren werden wahrscheinlich schon in mehr als jedem zweiten Erbe Immobilien enthalten sein.

Große Unterschiede in den BundesländernIn welchen Bundesländern am meisten geerbt wird (Quelle: statista.com)Erbschaften im Wert von mehr als 100.000 Euro sind im Westen dreimal so häufig wie im Osten. (Quelle: statista.com)

Am häufigsten wird hingegen in Bayern geerbt – mit 38 Prozent. Schlusslichter sind die Bewohner von Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, wo nur 31 Prozent bereits einen Nachlass erhalten hat. 

Spitzenreiter im Bezug auf die Höhe der Erbschaft ist Hessen, wo jeder vierte Erbe mindestens 100.000 Euro erhielt. Sechsstellige Erbschaften sind im Westen dreimal so häufig wie im Osten. So lag die Anzahl der Erbschaften mit einem Wert von über 100.000 Euro in Sachsen-Anhalt bei nur fünf Prozent, in Sachsen bei sechs Prozent. Der Bundesdurchschnitt an Nachlässen im Wert von mehr als 100.000 Euro liegt bei 16 Prozent.

Die meisten Erbstreitigkeiten gibt es in Hamburg, hier berichtete jeder vierte Erbe von Steitfällen.

Hoher Informationsbedarf festgestellt

Den größten Beratungsbedarf erklärten die Befragten bei den Themen Erbschaftsteuer. Aber auch zu Testamenten und Beurkundungspflichten gibt es Aufklärungsbedarf. Fast die Hälfte aller Deutschen, gleichermaßen in West- wie in Ostdeutschland, fühlt sich beim Thema Erben und Vererben unzureichend informiert. 

Für die im April 2017 erhobene Studie, ermittelten die Quirin Privatbank und das Marktforschungsinstitut YouGov Deutschland in 7.432 Online-Interviews, wie viele Erwachsene schon einmal geerbt haben, zukünftig ein Erbe erwarten oder selbst planen, ein Erbe zu vergeben.

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