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Nach Dämpfer im Juni: Steuereinnahmen im Juli kräftig gestiegen

Nach Dämpfer im Juni  

Steuereinnahmen im Juli kräftig gestiegen

21.08.2017, 10:23 Uhr | dpa-AFX

Nach Dämpfer im Juni: Steuereinnahmen im Juli kräftig gestiegen. Nachdem die Steuereinnahmen im Juni sanken, sind sie im Juli wieder kräftig gestiegen. (Quelle: imago images)

Nachdem die Steuereinnahmen im Juni sanken, sind sie im Juli wieder kräftig gestiegen. (Quelle: imago images)

Nach einem leichten Dämpfer im Juni sind die Steuereinnahmen des Staates im Juli wieder kräftig gestiegen. Wie aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, legten sie um 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonats zu (ohne Gemeindesteuern).

Die Steuereinnahmen waren im Juni erstmals seit Monaten wieder gesunken. Ursachen für den Rückgang um 6,5 Prozent im Vorjahresvergleich waren vor allem die Milliarden-Rückzahlung der Kernbrennstoffsteuer an Energiekonzerne sowie ein starkes Minus bei der Erbschaftsteuer und der Besteuerung von Dividendenausschüttungen der Unternehmen.

Im Juli stieg das Aufkommen der Bundessteuern im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent. Die Zuwächse und Rückgänge im Überblick:

SteuerartAnstieg/Rückgang
Energiesteuer+7,4 %
Tabaksteuer+68,8 %
Solidaritätszuschlag+4,8 %
Versicherungssteuer+1,7 %
Kraftfahrzeugsteuer-6,5 %
Stromsteuer-2,8 %

Dabei sei der Anstieg bei der Tabaksteuer wegen der niedrigen Vorjahresbasis überzeichnet, so das Ministerium.

Sonstige Einnahmen gingen zurück

Von Januar bis einschließlich Juli betrugen die Einnahmen des Bundeshaushalts den Angaben zufolge insgesamt 183,7 Milliarden Euro. Sie überschritten das entsprechende Vorjahresniveau um 1,4 Prozent beziehungsweise um 2,5 Milliarden Euro. Die Steuereinnahmen, die den größten Anteil an den Gesamteinnahmen ausmachen, erhöhten sich in diesem Zeitraum um 4,5 Prozent.

Die sonstigen Einnahmen gingen den Angaben zufolge um 27,5 Prozent zurück. Ursache sei besonders die Abführung des Bundesbankgewinns, die um 2,1 Milliarden Euro geringer ausfiel als im Haushaltsplan 2017 veranschlagt.

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