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Elterngeld-Ausgaben steigen 2017 auf 6,5 Milliarden Euro

Rekordwert  

Elterngeld-Ausgaben steigen 2017 auf 6,5 Milliarden Euro

26.12.2017, 12:20 Uhr | dpa, AFP

Elterngeld-Ausgaben steigen 2017 auf 6,5 Milliarden Euro. Das Basiselterngeld wird maximal 14 Monate lang gezahlt und ist auf maximal 1800 Euro im Monat begrenzt. (Quelle: dpa/Jens Wolf )

Euro-Scheine: Das Basiselterngeld wird maximal 14 Monate lang gezahlt und ist auf maximal 1.800 Euro im Monat begrenzt. (Quelle: Jens Wolf /dpa)

Die Ausgaben für das staatliche Elterngeld werden im laufenden Jahr einen neuen Rekordwert erreichen. Bereits in den elf Monaten von Januar bis November lagen die Elterngeld-Ausgaben des Bundes mit rund 6,5 Milliarden Euro nahezu auf dem Stand des Vorjahres, wie die "Rheinische Post" (Online-Ausgabe) unter Berufung auf das Bundesfamilienministerium berichtet.

Im vergangenen Jahr zahlte der Bund demnach 6,1 Milliarden Euro. Für 2017 werden Ausgaben von mehr als 6,5 Milliarden Euro erwartet.

Die Gründe für den Anstieg

Im Monatsdurchschnitt 2017 gab der Bund dem Bericht zufolge für das Elterngeld rund 550 Millionen Euro aus. Gründe für den Anstieg sind dem Bericht zufolge die leicht steigende Geburtenrate, höhere Gehälter der antragstellenden Eltern sowie mehr Väter oder auch Mütter, die die zusätzlichen zwei Partnermonate beanspruchen.

Schon in den vergangenen Jahren stieg das Elterngeld, das der Bund jungen Eltern nach der Geburt eines Kindes gewährt, kontinuierlich an. Betrugen die Ausgaben im Jahr 2008 noch 4,2 Milliarden Euro, erhöhten sie sich schrittweise voraussichtlich auf mehr als 6,5 Milliarden Euro in diesem Jahr, wie die Zeitung weiter berichtet.

Das Elterngeld wird grundsätzlich auf Antrag für zwölf Monate nach der Geburt gewährt. Durch zwei zusätzliche Partnermonate kann es auf 14 Monate ausgeweitet werden. Es beträgt etwa 67 Prozent des Netto-Einkommens des antragstellenden Elternteils in den vor der Geburt liegenden zwölf Kalendermonaten, ist aber auf maximal 1.800 Euro im Monat begrenzt. Die Kosten trägt der Bund.

Quellen:
- Nachrichtenagentur AFP
- Nachrichtenagentur dpa

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