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Diese Telefonbetrugsmaschen sollten Sie kennen

Tricks von Betrügern  

Diese Telefonbetrugsmaschen sollten Sie kennen

05.11.2019, 15:55 Uhr | dpa-tmn, sah, t-online.de

Diese Telefonbetrugsmaschen sollten Sie kennen. Eine Frau telefoniert: Betrüger geben sich am Telefon oft als Mitarbeiter großer, bekannter Computerfirmen aus. (Quelle: Arno Burgi/dpa-Zentralbild)

Eine Frau telefoniert: Betrüger geben sich am Telefon oft als Mitarbeiter großer, bekannter Computerfirmen aus. (Quelle: Arno Burgi/dpa-Zentralbild)

Ein Anruf vom Staatsanwalt? Eine Gewinnmitteilung am Telefon? Die Tricks von Betrügern sind vielfältig. Tipps, wie Sie unseriöse Anrufer erkennen und sich schützen können.

Ihre Fantasie kennt kaum Grenzen: Mit immer neuen Tricks versuchen Betrüger an das Geld von ahnungslosen Menschen heranzukommen. Drei Betrugsmaschen werden besonders oft angewendet. Wir geben Empfehlungen, wie Sie sich in der jeweiligen Situation am besten verhalten.

1. Angebliche Gewinne

Immer wieder geben sich Anrufer als Notare oder Staatsanwälte aus, die den Angerufenen große Gewinne in Aussicht stellen. Oft sollen Betroffene Geld überweisen, meist auf ein Konto im Ausland.

Richtiges Verhalten: Lassen Sie sich angebliche Gewinne immer schriftlich bestätigen. Geben Sie sensible Daten wie etwa die Adresse in keinem Fall ungeprüft am Telefon heraus. Beenden Sie im Zweifel das Telefonat.

2. Betrügerischer Kundendienst

Betrüger geben sich am Telefon häufig auch als Mitarbeiter großer, bekannter Computerfirmen aus. Das Angebot: Den heimischen Computer per Fernwartung von Viren und Trojanern zu befreien. Für einen solchen unseriösen Kundendiensteinsatz werden nicht nur mehrere hundert Euro fällig. Das Fernwartungssystem ermöglicht den Betrügern auch vollen Zugriff auf sensible Daten.

Richtiges Verhalten: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und handeln Sie nicht vorschnell. Seien Sie skeptisch bei unbekannten Anrufern. Beenden Sie im Zweifel das Telefonat.



3. Falsche Verträge

Bei einem seriös klingenden Telefonanruf gibt der Anrufer vor, eine wichtige Nachricht zu überbringen. Der eigentliche Schock folgt erst viel später. Die Angerufenen haben angeblich teure Verträge abgeschlossen oder sollen mehrere tausend Euro überweisen, ohne dafür jemals eine Gegenleistung zu erhalten. Das Problem: Die Lügengeschichten werden vollkommen glaubwürdig vorgetragen. Jeder kann zum Opfer werden.

Richtiges Verhalten: Gegen angeblich abgeschlossene oder untergeschobene Verträge können Sie sich mit einem Musterbrief der Verbraucherzentrale wehren.

Verwendete Quellen:

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