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Steuerhinterziehung – Finanzbehörden prüfen Airbnb-Vermieter

Steuernachzahlungen drohen  

Steuerhinterziehung – Finanzbehörden prüfen Airbnb-Vermieter

04.05.2018, 12:44 Uhr | sm, t-online.de

Steuerhinterziehung – Finanzbehörden prüfen Airbnb-Vermieter. iPhone mit Airbnb-App: Privaten Vermietern von Ferienwohnungen könnte bald eine Steuernachforderung ins Haus flattern. (Quelle: Getty Images/OhmZ)

iPhone mit Airbnb-App: Privaten Vermietern von Ferienwohnungen könnte bald eine Steuernachforderung ins Haus flattern. (Quelle: OhmZ/Getty Images)

Das dürfte für Unruhe unter den Airbnb-Anbietern sorgen: Die Finanzbehörden wollen Tausende Airbnb-Vermieter auf mögliche Steuerhinterziehung überprüfen. Ertappten Vermietern droht eine Steuernachzahlung plus Strafbescheid und Ordnungsgeld.

Die einen suchen eine günstige Unterkunft in einer deutschen Metropole, die anderen verdienen sich durch die Vermietung ihrer Wohnung oder eines Zimmers ein kleines Zubrot. Win-Win-Situation? Nicht für den Wohnungsmarkt und erst recht nicht für die Steuerbehörden. Denn häufig läuft die Vermietung von privatem Wohnraum am Fiskus vorbei. Keine gute Idee, denn die deutschen Steuerbehörden wollen den Anbietern auf dem weltgrößten Unterkunftsvermittlungsportal auf den Zahn fühlen.

Einem Vorabbericht der "WirtschaftsWoche" zufolge hat Deutschland ein Auskunftsersuchen an Irland gestellt, dem Europa-Sitz von Airbnb. Demnach habe das zuständige Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) in Bonn eine entsprechende Gruppenanfrage nach Dublin geschickt, um die Herausgabe der Daten zu erreichen.

Abgleich der Airbnb-Vermieter mit den Steuerunterlagen

Die Informationen zu den Airbnb-Vermittlern wollen die Behörden anschließend mit ihren Steuererklärungen abgleichen. Wurden Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung gemeldet oder nicht? Wenn nicht, könnte es teuer werden. Airbnb-Vermietern drohen nicht allein eine Steuernachzahlung für die letzten zehn Jahre zuzüglich sechs Prozent Verzugszins pro Jahr, sondern auch ein Strafbescheid und Ordnungsgeld bei illegaler Vermietung.

Führt Gruppenanfrage zu Massendaten?

Ausgangspunkt war eine Gruppenanfrage des Hamburger Finanzsenats, unterstützt vom Bundesfinanzministerium. Ziel sei es "die hinter dem Angebot von Ferienwohnungen auf Online-Plattformen stehenden Steuerpflichtigen zu identifizieren und die ordnungsgemäße Besteuerung sicherzustellen", so die "WirtschaftsWoche".

Die Finanzverwaltung müsse nun darauf vorbereitet werden, dass sie die Massendaten aus einer solchen Gruppenanfrage zügig verarbeiten kann, begrüßt der Vorsitzende der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, Thomas Eigenthaler, das Vorgehen gegen illegale Ferienwohnungsvermieter.

Verwendete Quellen:
  • WirtschaftsWoche

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