Sie sind hier: Home > Finanzen > Steuern >

Wirtschaft: Pflegebeauftragter schlägt Beiträge auf Kapitaleinkünfte vor

Solidarität ernst nehmen  

Pflegebeauftragter schlägt Beiträge auf Kapitaleinkünfte vor

09.06.2018, 09:23 Uhr | dpa-AFX

Wirtschaft: Pflegebeauftragter schlägt Beiträge auf Kapitaleinkünfte vor. Andreas Westerfellhaus GER Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung (Quelle: imago/allefarben-foto)

Andreas Westerfellhaus: Die gesetzliche Pflegeversicherung soll durch Kapitaleinkünfte finanziell unterstützt werden. (Quelle: allefarben-foto/imago)

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, will die gesetzliche Pflegeversicherung mit deutlich mehr Geld ausstatten und strebt dazu eine Reform an. Dabei dürfe es kein Tabu sein, auch auf Kapitaleinkünfte wie Mieten Beiträge zur Pflegeversicherung zu erheben, sagte er dem "Spiegel".

"Es kann nicht sein, dass die Zukunft der Erben wichtiger sein soll als die Zukunft der Pflege", sagte Westerfellhaus. Er verwies auf die "gigantischen Herausforderungen" in der Pflege. "Die Menschen befürchten, dass eine gute Betreuung im Pflegefall nicht gesichert ist. Und die Pflegenden ächzen unter Überforderung." Immer wieder höre er von Pflegekräften den Satz: "Ich kann nicht mehr."

Wenn das ernst genommen werde, "brauchen wir mehr Personal und müssen die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern", sagte der Pflegebevollmächtigte dem Nachrichtenmagazin. "Ohne mehr Geld geht es nicht, wenn wir den Gedanken der Solidarität ernst nehmen."

Mehr Pflegepersonal auf Kosten gesetzlicher Krankenkassen

Die Bundesregierung will die Personalnot in der Pflege mit einem Paket für mehr neue Stellen und bessere Arbeitsbedingungen lindern. Vereinbart wurden Eckpunkte für ein "Sofortprogramm" im Volumen von jährlich rund einer Milliarde Euro, das zum 1. Januar 2019 in Kraft treten soll. Bezahlt werden soll es überwiegend von der gesetzlichen Krankenversicherung.

Westerfellhaus ist seit März neuer Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung. Das Kabinett hatte ihn auf Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in sein neues Amt bestellt. Er ist gelernter Krankenpfleger, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie sowie Betriebswirt.

Verwendete Quellen:
  • dpa-afx

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Hier finden Sie Ostergeschenke für jeden Geschmack
jetzt Gutschein einlösen und sparen bei Weltbild
Anzeige
Nichts für Warmduscher: coole Badezimmereinrichtungen
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Steuern

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2019