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Kauflaune der Deutschen schlecht wie seit einem Jahr nicht mehr

Konsumklima in Deutschland  

Kauflaune so schlecht wie seit einem Jahr nicht mehr

29.08.2018, 09:39 Uhr | rtr, hs

Kauflaune der Deutschen schlecht wie seit einem Jahr nicht mehr. Konsumklima: Die Verbraucher verzichten derzeit eher auf größere Anschaffungen. (Quelle: dpa/Lino Mirgeler)

Konsumklima: Die Verbraucher verzichten derzeit eher auf größere Anschaffungen. (Quelle: Lino Mirgeler/dpa)

Die Verbraucher bewerten die Konjunktur positiv, geben aber dennoch weniger Geld aus. Daran ist nicht nur die Inflation schuld.

Die Kauflaune der Deutschen trübt sich auf hohem Niveau minimal ein. Das Barometer der GfK-Marktforscher für das Konsumklima im September fiel um 0,1 auf 10,5 Zähler und damit auf den niedrigsten Stand seit Juni 2017.

"Trotz des zweiten Rückgangs in Folge gehen die Verbraucher aber nach wie vor davon aus, dass die gute Konsumkonjunktur erhalten bleibt, wenn auch die Dynamik möglicherweise etwas nachlassen könnte", sagt GfK-Experte Rolf Bürkl zu der monatlichen Umfrage unter 2.000 Verbrauchern. Der private Konsum dürfte in diesem Jahr um real 1,5 Prozent zulegen, bekräftigte die GfK ihre Prognose.



Für den leichten Rückgang des Barometers sorgten vor allem die gesunkenen Einkommenserwartungen. "Möglicherweise überlagern die zuletzt höheren Energiepreise, die die Inflation aktuell auf zwei Prozent steigen lassen, die exzellenten Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt und die soliden Einkommenssteigerungen", sagt Bürkl. Auch die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen ließ etwas nach.

Verbraucher bewerten Konjunktur positiv

Dagegen wurden die Konjunkturaussichten von den Verbrauchern positiver bewertet. "Trotz des Handelskonflikts mit den USA sowie anziehender Energiepreise zeigen die deutschen Verbraucher wieder einen größeren Konjunkturoptimismus", sagt Bürkl. "Sie sehen die Wirtschaft auf einem soliden Wachstumskurs."

Konsum und Bauboom kurbelten die Konjunktur zuletzt an. Dadurch wuchs Europas größte Volkswirtschaft im zweiten Quartal um 0,5 Prozent, nachdem es zu Jahresbeginn nur zu 0,4 Prozent gereicht hatte. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2018 mit knapp zwei Prozent aber etwas schwächer zulegen als in den beiden Vorjahren mit jeweils 2,2 Prozent, erwarten führende Institute. 

Verwendete Quellen:
  • rtr

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