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Was sich im September 2018 für Verbraucher ändert

Kfz-Steuer, Lampen und Ikea  

Was sich im September für Verbraucher ändert

30.08.2018, 13:56 Uhr | dpa, cch, t-online.de

Was sich im September 2018 für Verbraucher ändert. Die Halogenlampe hat ausgedient: An einer Deckenleuchte wird eine Halogenlampe gegen eine energiesparende LED-Lampe ausgewechselt. (Quelle: dpa/Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB)

Die Halogenlampe hat ausgedient: An einer Deckenleuchte wird eine Halogenlampe gegen eine energiesparende LED-Lampe ausgewechselt. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/dpa)

Halogenlampen, ein ausgedehntes Rückgaberecht bei Ikea – Davon müssen sich Verbraucher in diesem Monat verabschieden. Ab September 2018 treten nicht nur in diesen Bereichen Änderungen in Kraft. Einen Überblick gibt es hier.

Die Halogenlampe verschwindet vom Markt

Eigentlich hätte dieses Licht schon vor zwei Jahren ausgehen sollen. Damals gab es für die Halogenlampe jedoch noch eine Gnadenfrist. Jetzt ist wirklich Schluss. Vom 1. September an dürfen die meisten Halogenleuchten in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden – die letzte Stufe der EU-Lampenverordnung tritt in Kraft.

Hinter dem jetzigen Auslaufen der Halogenlampe steckt die sogenannte Ökodesign-Richtlinie der EU. Sie legt Anforderungen an die Energieeffizienz von Produkten fest. Nach und nach sollen vor allem jene Produkte vom Markt genommen werden, die besonders viel Strom fressen – also schlecht für die Umwelt sind. Bei der Glühlampe wurden nur etwa fünf Prozent der aufgenommenen Energie in Licht umgewandelt – ein Trauerspiel für alle Energiebilanz. Der Verbrauch einer Halogenlampe ist nach Angaben der EU-Kommission von 2015 immer noch fünf mal höher als der einer LED.

Anstelle der Halogenlampen werden ab September also hauptsächlich Energiesparlampen und LEDs in den Regalen liegen. Dadurch soll nach Angaben der EU-Kommission jährlich so viel Strom gespart werden, wie Portugal in einem Jahr verbraucht.


Ikea schränkt seine Retouren ein und bietet gebrauchte Möbel an

Der schwedische Möbelhändler Ikea schafft sein weitreichendes Rückgaberecht zum großen Teil wieder ab. Kunden können gekaufte Waren ab dem 1. September nur noch innerhalb eines Jahres zurückgeben, wenn diese neu und unbenutzt sind. Bislang hat der Zustand keine Rolle gespielt, was Ikea zufolge zu Missbrauch geführt hat. Kurz vor Ablauf der Frist hätten einige Kunden zahlreiche benutzte Artikel zurückgebracht, sich auszahlen lassen und anschließend neue gekauft.

Gebrauchte Möbel müssen Verbraucher aber dennoch nicht gleich wegwerfen: Ebenfalls ab dem 1. September will Ikea diese, solange sie aus dem eigenen Sortiment stammen, an- und gleich auch wieder verkaufen. Bargeld gibt es für den Vorbesitzer nicht, aber einen Warengutschein im Wert von bis zu 50 Prozent des Neupreises. Zunächst läuft dies als Test und ist nur auf bestimmte Produktgruppen beschränkt. Fünf deutsche Filialen machen mit – Berlin-Lichtenberg, Siegen, Kaarst, Hannover-Expo Park, Würzburg. Sie kaufen die gebrauchten Möbel an und vermarkten sie in ihrer "Fundgrube". Dem Unternehmen zufolge soll das Angebot der Nachhaltigkeit dienen. Geld verdiene man daran nicht, man schlage lediglich die Mehrwertsteuer auf den Ankaufspreis.


Kfz-Steuer steigt für Erstzulassung von Pkw

Ab September gilt ein neuer Standard zur Messung des Verbrauchs von Autos: WLTP. WLTP steht für "Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure". Bei neu zugelassenen Fahrzeugen wird der Schadstoffausstoß künftig nach diesem neuen Verfahren gemessen, das realitätsnaher sein soll.

Auf dem Papier sind so überwiegend höhere Verbrauchswerte und damit Emissionen zu erwarten. So wird sich die Kfz-Steuer für viele Autos voraussichtlich erhöhen. Sie wird nach dem Hubraum und dem CO2-Wert des Fahrzeugs bemessen, aus dem sich der Spritverbrauch ergibt. Der Pkw-Bestand ist von der Neuregelung nicht berührt – wer aber ein Fahrzeug neu zulässt, muss mit einer höheren Kfz-Steuer rechnen.


Grenzwerte für Abgase bei Heizungen

Für neue öl- und gasbetriebene Heizungen gilt vom 26. September an ein Höchstwert beim Ausstoß von Stickoxid. Dieser unterscheidet sich je nach Bauart und Leistung der Geräte.


Verwendete Quellen:

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