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Mögliche Fusion von Karstadt und Kaufhof: Tausende Arbeitsplätze in Gefahr

Warenhaus-Fusion  

Tausende Arbeitsplätze bei Kaufhof in Gefahr

06.09.2018, 17:44 Uhr | rtr

Mögliche Fusion von Karstadt und Kaufhof: Tausende Arbeitsplätze in Gefahr. Filialen von Karstadt und Kaufhof: Die Banken sollen der Fusion von Karstadt und Kaufhof zugestimmt haben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". (Quelle: dpa/Martin Gerten)

Filialen von Karstadt und Kaufhof: Die Banken sollen der Fusion von Karstadt und Kaufhof zugestimmt haben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". (Quelle: Martin Gerten/dpa)

Seit Wochen wird über eine mögliche Zusammenlegung von Karstadt und Kaufhof verhandelt. Nun sollen auch die Geldgeber zugestimmt haben. Tausende Stellen sollen bei Kaufhof wegfallen.

Die Fusion der beiden Warenhausketten Kaufhof und Karstadt wird nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zu einem Kahlschlag beim Kaufhof-Personal führen. Beim Kaufhof würden im Zuge der Zusammenlegung mit dem Konkurrenten 5.000 der 20.000 Arbeitsplätze gestrichen, berichtete das Blatt. Auf die verbleibenden Mitarbeiter komme ein Sanierungstarifvertrag mit schlechteren Konditionen zu.

Zusammenschluss der Warenhauskonzerne wohl genehmigt

Der Karstadt-Eigner Rene Benko und seine Signa-Holding sowie der nordamerikanische Kaufhof-Eigner HBC hatten sich bereits Anfang Juli auf eine Zusammenlegung der beiden Ketten verständigt. Nun stimmten auch die Banken der Transaktion zu, sagten mehrere Insider. Eine Blockade habe bei den Verhandlungen nicht im Raum gestanden.



Bereits Ende August hieß es, eine endgültige Einigung auf die Fusion sei nur noch eine Frage von Wochen. Ein HBC-Sprecher wollte diese Angaben nicht kommentieren und verwies auf frühere Erklärungen des Konzerns. HBC hatte Anfang Juli Gespräche mit Signa bestätigt. Ein Signa-Sprecher war nicht zu erreichen.

Karstadt soll operative Aufgaben übernehmen

Benkos Holding Signa solle mit knapp 51 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen bekommen und das operative Geschäft mit ihrem Handelsexperten, dem Karstadt-Chef Stephan Fanderl, managen. Das hatten Insider bereits berichtet. Auch die Warenhausimmobilien sollen Teil der Übereinkunft sein. Kaufhof-Eigner HBC würden bei dem Deal voraussichtlich knapp eine Milliarde Euro für Benkos Anteil am operativen Geschäft und den Warenhausimmobilien zufließen.

Verwendete Quellen:
  • Reuters
  • Süddeutsche Zeitung

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