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Fit im Job: Wann kränkelnde Beschäftigte lieber im Bett bleiben

Fit im Job  

Wann kränkelnde Beschäftigte lieber im Bett bleiben

15.10.2018, 05:17 Uhr | dpa

Fit im Job: Wann kränkelnde Beschäftigte lieber im Bett bleiben. Bei Fieber und Kopfschmerzen sollte auf jeden Fall das Bett gehütet werden.

Bei Fieber und Kopfschmerzen sollte auf jeden Fall das Bett gehütet werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa/tmn) - Der Kopf schmerzt. Die Nase kribbelt. Die Augen fühlen sich müde an. Anzeichen, dass da eine Erkältung kommt. Doch noch kein Grund, nicht zur Arbeit zu gehen. Oder?

Angeschlagen zu sein, das ist für viele noch kein Grund zum Krankmelden. Doch wann ist es Zeit, sich lieber auszukurieren? Gibt es Anzeichen?

"Grundsätzlich ist das eine subjektive Entscheidung", sagt Stephan Sandrock vom ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Aus seiner Sicht gibt es aber einige Anzeichen. Bei Fieber, also mehr als 38,2 Grad Körpertemperatur, würde Sandrock raten, daheim zu bleiben. "Das ist ein Symptom. Der Körper reagiert also auf etwas", erklärt er. Wer sich dann keine Ruhe gönnt, der kann die Krankheit verschleppen oder verschlimmern.

Manchmal überkommen einen die Symptome am Arbeitsplatz. Starke Schmerzen oder eine unentwegt laufende Nase sind für Sandrock Gründe, lieber nach Hause zu gehen. Reif für das Bett sind Beschäftigte auch dann, wenn sie etwa wegen Fieber oder Kopfweh keine klaren Gedanken mehr fassen können. Zudem gilt es gerade bei infektiösen Krankheiten stets zu bedenken: Steckt man am Ende vielleicht noch seine Kollegen an?

Lob für die Aufopferungsbereitschaft eines kränkelnden Mitarbeiters wird aus Sandrocks Sicht jedenfalls immer seltener. Eher beobachtet er den umgekehrten Fall: Kollegen raten dem Angeschlagenen, sich doch lieber zu Hause auszukurieren.

Manchmal drängt die Abgabe eines Projektes oder die Fertigstellung eines Objekts. Dann könnten Beschäftigte aus Sicht von Sandrock unter Umständen auch kränkelnd arbeiten. "Das sollten jedoch Ausnahmefälle sein", stellt er klar. Sandrock rät grundsätzlich, das Körpergefühl zu trainieren und auf das eigene Befinden zu hören.

Der Experte betont außerdem: "Es ist einem Arbeitgeber nicht geholfen, wenn der Mitarbeiter nur anwesend ist, aber nicht die übliche Leistung bringen kann."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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