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Freibeträge 2019: So bleibt Steuerzahlern mehr vom Netto

Freibeträge 2019 beantragen  

So bleibt Steuerzahlern mehr vom Netto

05.11.2018, 08:30 Uhr | Isabelle Modler, dpa

Freibeträge 2019: So bleibt Steuerzahlern mehr vom Netto. Unterlagen für das Finanzamt: Wer einen Freibetrag beantragt, muss auch eine Steuererklärung einreichen.  (Quelle: imago images/blickwinkel)

Unterlagen für das Finanzamt: Wer einen Freibetrag beantragt, muss auch eine Steuererklärung einreichen. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Wenn Sie Freibeträge beantragen, erhalten Sie monatlich mehr Nettogehalt. Wie hoch Ihre Ausgaben dafür sein müssen und welche Pflichten damit verbunden sind. 

Viele Ausgaben können die Steuerlast senken: Werbungskosten für einen langen Arbeitsweg oder eine Fortbildung, Sonderausgaben wie Unterhaltsleistungen an den Ex-Partner oder auch außergewöhnliche Belastungen, zum Beispiel für Krankheitskosten. Wenn Arbeitnehmer nicht bis zum Steuerbescheid warten wollen, um davon zu profitieren, können sie einen Freibetrag beantragen – dann gibt es gleich ein höheres Nettogehalt, erläutert der Bund der Steuerzahler.

Wie hoch müssen Aufwendungen mindestens sein? 

Der Fiskus berücksichtigt über die Freibeträge die Ausgaben bereits beim monatlichen Lohnsteuerauszug. Voraussetzung dafür ist, dass die Aufwendungen mehr als 600 Euro im Jahr betragen. Die Werbungskosten müssen bei mehr als 1.000 Euro liegen, den Arbeitnehmer-Pauschbetrag also übersteigen.

Für den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung müssen Interessierte ein bundesweit einheitliches Formular verwenden. Dieses steht für 2019 bereits zur Verfügung – zum Beispiel beim Landesamt für Steuern in Rheinland-Pfalz. Den Antrag kann man auch noch im Laufe des Jahres stellen, dann gilt er aber erst für die Folgemonate.

Steuererklärung verpflichtend

Grundsätzlich gilt der Freibetrag zwei Jahre lang – es sei denn, in dieser Zeit ändern sich die Lebensumstände. Verkürzt sich etwa der Arbeitsweg durch einen Jobwechsel, müssen Steuerzahler das Finanzamt darüber informieren und den Freibetrag anpassen. Wer den Freibetrag erhält, muss außerdem in jedem Fall eine Steuererklärung abgeben.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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