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Fast jeder Dritte macht im Job keine regelmäßigen Pausen

Linke sieht alarmierende Zahlen  

Jeder Vierte macht im Job keine Pausen

13.11.2018, 13:03 Uhr | AFP

Fast jeder Dritte macht im Job keine regelmäßigen Pausen. Mann gestresst am Notebook (Quelle: imago/Westend61)

Mittagspause: Besonders unter 29-jährige verzichten auf ihre Pause während der Arbeitszeit. (Symbolbild) (Quelle: Westend61/imago)

Während der Mittagspause durcharbeiten, weil so viel zu tun ist oder es zeitlich nicht passt? Das ist bei mehr Arbeitnehmern üblich als vermutet.

Für mehr als jeden vierten Arbeitnehmer fällt häufig die Pause aus. Im Jahr 2017 gaben 28 Prozent aller befragten Beschäftigten an, häufig von Pausenausfällen betroffen zu sein, wie es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Linken-Anfrage heißt. Darin verweist die Regierung auf Arbeitszeitbefragungen durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die Linke spricht von "alarmierenden" Zahlen.

26 Prozent verzichten freiwillig

Aus der Antwort auf die Anfrage, über die zuerst die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) berichtet hatten, ergibt sich zudem, dass jüngere Arbeitnehmer häufiger ohne Pause arbeiten: Bei den 15- bis 29-Jährigen gaben das 31 Prozent der Befragten an, bei den Beschäftigten ab 50 waren es 26 Prozent. Im Vergleich zu einer Befragung 2015 erhöhte sich der Gesamtanteil von Arbeitnehmern, die häufig keine Pause machen, leicht von 27 auf 28 Prozent.

Als Gründe für die Pausenausfälle gaben die Beschäftigten am häufigsten "zu viel Arbeit" und "passt nicht in den Arbeitsablauf" (jeweils 63 Prozent) an. Nur 26 Prozent der Befragten sagten, sie verzichteten freiwillig auf eine Pause. 14 Prozent arbeiteten durch, um früher Feierabend machen zu können. Zu den am stärksten betroffenen Branchen gehören die Bereiche Gesundheit und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht sowie das Gastgewerbe.


Schutz- und Sorgfaltspflichten werde ignoriert

Gesetzlich vorgeschrieben sind eigentlich Ruhepausen nach spätestens sechs Arbeitsstunden. Die Linken werfen Arbeitgebern vor, ihre gesetzlichen Schutz- und Sorgfaltspflichten zu ignorieren und damit gesundheitliche Risiken ihrer Beschäftigten in Kauf zu nehmen. "Wenn Beschäftigte die Arbeit in ihrer Arbeitszeit nicht schaffen, dann muss mehr Personal eingestellt werden", fordert die Linken-Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti. Auch eine Anti-Stress-Verordnung sei "überfällig".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp


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