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Das ändert sich für Verbraucher im Dezember 2018

Bahntickets und Online-Shopping  

Was sich für Verbraucher im Dezember ändert

Von Claudia Hamburger

30.11.2018, 12:54 Uhr
Das ändert sich für Verbraucher im Dezember 2018. Am Bahnsteig: Bahnfahren wird im Fernverkehr ab Dezember 2018 teurer. (Quelle: Getty Images/SbytovaMN)

Am Bahnsteig: Bahnfahren wird im Fernverkehr ab Dezember 2018 teurer. (Quelle: SbytovaMN/Getty Images)

Zum Jahresende stehen noch einige Änderungen für Verbraucher an. Unter anderem wird Online-Shopping leichter, Tickets für Bahnfahrten werden teurer und Bienen mehr geschützt.

Teurere Bahntickets und zusätzliche Züge

Mit dem Start des Winterfahrplans am 9. Dezember müssen Bahnreisende tiefer in die Tasche greifen. Die Preissteigerung im Fernverkehr liegt laut Aussagen der Bahn bei durchschnittlich 0,9 Prozent.

Sogenannte Flexpreise (Fahrkarten ohne Zugbindung) werden 1,9 Prozent mehr kosten. Die Preise für Streckenzeitkarten steigen um durchschnittlich 2,9 Prozent. Ihre Mindestlaufzeit wird gleichzeitig von zwölf auf drei Monate verkürzt. Die Bahncard 100 kostet ab Dezember 4.395 Euro statt zuvor 4.270 Euro.

Teurer wird es dann auch für Reisende, die ihr Ticket erst im Zug kaufen: Statt der bisher 12,50 Euro Aufpreis werden dann 19 Euro zusätzlich zum Ticketpreis fällig.

Mit dem Winterfahrplan sind aber auch mehr Züge unterwegs: Auf der Schnellstrecke zwischen Berlin und München fahren künftig fünf Sprinterzüge pro Tag und Richtung. Bisher waren es drei. Zudem wird der ICE 4 auf dieser Strecke eingesetzt, wodurch es mehr Sitzplätze geben wird. Außerdem gibt es ab Anfang Dezember die Direktverbindung zwischen Berlin und Wien (in weniger als acht Stunden).

ICE 4: Der neue ICE soll ab Dezember auch auf der Strecke von München nach Berlin eingesetzt werden. (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)ICE 4: Der neue ICE soll ab Dezember auch auf der Strecke von München nach Berlin eingesetzt werden. (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa)

Gleiche Konditionen für Online-Shopper

EU-weite Onlineeinkäufe und -buchungen sollen einfacher werden. Das sogenannte Geoblocking wird ab dem 3. Dezember abgeschafft. Das bedeutet, es spielt keine Rolle mehr, von wo in der EU ein Kunde die Internetseite eines Händlers aus der EU aufruft – der Händler muss ihm immer zu den gleichen Konditionen Zugang zu seinen Waren und Dienstleistungen gewähren. Zuvor konnte er für Kunden aus anderen Mitgliedsstaaten höhere Preise und schlechtere Verkaufsbedingungen festsetzen oder ihnen den Zugang zur Webseite blockieren.

Weniger Erdnussölproteine in Kosmetikprodukten

In manchen Cremes, Lotionen und Badezusätzen steckt Erdnussöl. Es soll die Haut glatt und geschmeidig machen. Da es bei Allergikern aber gesundheitliche Probleme hervorrufen kann, gelten ab dem 25. Dezember strengere Vorgaben. Erdnussöl darf dann nur noch in sehr geringen Mengen die allergieauslösenden Proteine enthalten. Die Reduzierung gelingt durch eine spezielle Vorbehandlung des Öls. Erdnussöl ist in der Liste von Inhaltsstoffen als Arachis Hypogaea Oil aufgeführt.


Höhere Gebühren für Vignetten

Die Vignetten für Österreich und die Schweiz werden teurer. So kostet ein Jahr Maut in Österreich jetzt 89,20 Euro (1,90 Euro mehr) und in der Schweiz 36,50 Euro (75 Cent mehr). Auch die österreichischen Vignetten für zwei Monate oder zehn Tage sind teurer geworden (um 60 beziehungsweise 20 Cent). Für eine Vignette müssen zudem auch Motorradfahrer tiefer in die Tasche greifen. Je nach Zeitraum fallen 10 bis 80 Cent mehr als im Vorjahr an. Die Vignetten für 2019 sind bereits ab dem 1. Dezember 2018 gültig.

Vignetten für Österreich und die Schweiz: Die neuen Vignetten 2019 sind ab 1. Dezember gültig. (Quelle: obs/ADAC SE)Vignetten für Österreich und die Schweiz: Die neuen Vignetten 2019 sind ab 1. Dezember gültig. (Quelle: obs/ADAC SE)

Dritte Geschlechtsoption im Geburtenregister

Im Geburtenregister soll künftig der Eintrag einer dritten Geschlechtsoption möglich sein. Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der neben "männlich" und "weiblich" auch den Eintrag "divers" vorsieht. Diese Gesetzesänderung muss bis Ende 2018 in Kraft treten, also auch noch im Dezember.

Bienenschädliche Insektengifte werden verboten

Ab dem 19. Dezember dürfen drei bienenschädliche Insektengifte nicht mehr verkauft und genutzt werden. Diese sogenannten Neonikotinoide mit den Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam haben bereits seit Ende August ihre Zulassung verloren. Einzige Ausnahme: Zuckerrübensaat, die aus der EU exportiert wird, darf noch bis Ende März 2019 mit den Giften behandelt werden.


Neonikotinoide gehören zu den meist genutzten Pestiziden der Welt. Sie töten Schädlinge, aber gefährden auch Bienen und Hummeln. Sie schwächen ihr Immunsystem, stören ihre Orientierung und beeinträchtigen ihre Fortpflanzung.

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