Sie sind hier: Home > Finanzen >

Krebsgefahr: EU-Parlament stimmt für neue Chemikalien-Limits im Job

Krebsgefahr  

EU-Parlament stimmt für neue Chemikalien-Limits im Job

11.12.2018, 15:50 Uhr | dpa

Krebsgefahr: EU-Parlament stimmt für neue Chemikalien-Limits im Job. Wer in der Chemieindustrie arbeitet, kann mit krebsverdächtigen Stoffen in Kontakt kommen.

Wer in der Chemieindustrie arbeitet, kann mit krebsverdächtigen Stoffen in Kontakt kommen. Das EU-Parlament setzt sich nun für Grenzwerte ein. Foto: Patrick Pleul. (Quelle: dpa)

Brüssel (dpa) - Die Europäer sollen künftig an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Das EU-Parlament stimmte mit großer Mehrheit für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie für Karzinogene und Mutagene.

Damit werden Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe eingeführt, darunter Dieselabgase. Krebs ist nach Angaben des EU-Parlaments die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit der Arbeit.

Arbeitgeber müssen laut der EU-Richtlinie über Karzinogene und Mutagene sicherstellen, dass ihre Beschäftigten am Arbeitsplatz den verdächtigen Stoffen möglichst nicht ausgesetzt sind. Neu hinzugekommen sind nun unter anderem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die zum Beispiel bei der Herstellung von Papier, Farbstoffen, Arzneien, Kunst- oder Klebstoffen sowie zur Reinigung von Metallteilen verwendet werden, und eben Dieselabgase.

"In der Europäischen Union sind Millionen von Arbeitern Dieselabgasen ausgesetzt", erklärte der Berichterstatter zu dem Thema im EU-Parlament, Claude Rolin von der Europäischen Volkspartei. Mit der überarbeiteten Richtlinie würden sie und andere besser geschützt. "Es ist inakzeptabel, dass Arbeiter ihr Leben verlieren, während sie versuchen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen."

Für einige der nun ergänzten Stoffe gibt es in Deutschland bereits eigene Grenzwerte, nicht alle sind aber so streng wie die neuen EU-Vorgaben. Formal muss nun noch der Rat der Mitgliedstaaten zustimmen. Danach haben die Staaten zwei Jahre Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen. Derweil laufen schon Vorbereitungen auf weitere Anpassungen der Richtlinie.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe