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Stiftung Warentest warnt vor falschen Tests im Internet

Fake-Ergebnisse und frisierte Bewertungen  

Stiftung Warentest warnt vor falschen Tests im Internet

11.02.2019, 12:24 Uhr | dpa-tmn

Stiftung Warentest warnt vor falschen Tests im Internet. Aufruf der Webseite test.de: Die Mitarbeiter der Stiftung Warentest vergleichen Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter. (Quelle: imago images/Rüdiger Wölk)

Aufruf der Webseite test.de: Die Mitarbeiter der Stiftung Warentest vergleichen Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago images)

Im Internet gibt es Tests zu allem und jedem – viele stammen von der Stiftung Warentest. Doch nun kämpft die Verbraucherorganisation gegen betrügerische Portale. Wie Verbraucher helfen können.

Die Stiftung Warentest warnt vor Internetseiten, die Tests frei erfinden und der Verbraucherorganisation zuschreiben oder deren Testergebnisse fälschen. Für fingierte Tests wählten die Portale meist gezielt Produkte, die die Stiftung gar nicht untersucht, weil sie zu selten gekauft werden – beispielsweise würden für Zuckerdosen, Zwiebeltöpfe oder Zigarrenschneider Punkte oder Sternchen nach nicht nachvollziehbaren Kriterien vergeben.

Portale ändern Qualitätsurteile der Stiftung Warentest

Als nicht weniger dreist bezeichnet die Organisation jene Portale, die aus einem im Test mangelhaft bewerteten Produkt einfach ein empfehlenswertes machen. Ein Beispiel: Von einem Kinderwagen, der in einem Vergleich der Stiftung Warentest wegen des Chemiecocktails in den Griffen durchfiel und die Note "mangelhaft" erhielt, behauptet eine Seite, er entspreche "rundum den Empfehlungen der Stiftung Warentest".

Verbraucher könnten den Testbetrug etwa an den immer gleichen Textbausteinen der Portale erkennen, erklären die Warentester. Viele Seiten hätten auch kein Impressum – ein Grund, warum die Verantwortlichen so schwer zu finden und zu stoppen seien. Verbraucher, denen Fake-Tests und frisierte Ergebnisse auffallen, bittet die Stiftung um Hinweise (per E-Mail an fake-test@stiftung-warentest.de).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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