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Expertenrat: Pendler können Kosten für Bahncard oft absetzen

Expertenrat  

Pendler können Kosten für Bahncard oft absetzen

22.02.2019, 04:57 Uhr | dpa

Expertenrat: Pendler können Kosten für Bahncard oft absetzen. Dass eine Bahncard grundsätzlich auch für private Reisen genutzt werden kann, ist für die Frage nach der steuerlichen Absetzbarkeit unerheblich.

Dass eine Bahncard grundsätzlich auch für private Reisen genutzt werden kann, ist für die Frage nach der steuerlichen Absetzbarkeit unerheblich. Foto: Andrea Warnecke. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Wer weite Wege zur Arbeit hat, nutzt oft die Bahn. Die gute Nachricht: Die Ausgaben für eine Bahncard können unter Umständen steuerlich abgesetzt werden, erklärt der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin.

Für Werbungskosten gilt grundsätzlich das Abflussprinzip. Das heißt: Sie werden steuerlich in dem Jahr abgesetzt, in dem sie bezahlt wurden. Für welchen Zeitraum die Ausgaben geleistet wurden, ist grundsätzlich unerheblich.

"Voraussetzung für den vollständigen Abzug der Kosten einer Bahncard ist, dass sich dadurch voraussichtlich die beruflichen Fahrtkosten für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte und für Auswärtstätigkeiten insgesamt mindestens um den Preis der Bahncard verringern", erklärt BVL-Geschäftsführer Uwe Rauhöft.

Diese notwendige Vergleichsrechnung ist hinsichtlich der Fahrtkosten für die Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte nicht ganz einfach, da auch ein Vergleich mit dem Ansatz der Entfernungspauschale durchgeführt werden muss, der sich über den Zeitraum der Gültigkeitsdauer der Bahncard erstreckt.

Klappt der Vergleich, können die Ausgaben für eine Bahncard auch dann in voller Höhe für das ganze Jahr als Werbungskosten abgezogen werden, wenn sie erst im Dezember gekauft wurde. Dies entschied das Finanzgericht Baden-Württemberg (Az.: 6 K 2192/07). "Dass die Bahncard auch für private Reisen genutzt werden kann, spielt keine Rolle mehr, wenn die Vorteilhaftigkeit der Bahncard bei der Vergleichsrechnung nachgewiesen werden kann", erklärt Rauhöft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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