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Studie: Digitalisierung im Mittelstand schreitet voran

Studie  

Digitalisierung im Mittelstand schreitet voran

03.04.2019, 10:32 Uhr | dpa

Studie: Digitalisierung im Mittelstand schreitet voran. Ein 3D-Drucker bringt eine isolierende Schicht Keramik auf einen Elektromotor auf: Immer mehr kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland investieren laut einer Studie in die Digitalisierung.

Ein 3D-Drucker bringt eine isolierende Schicht Keramik auf einen Elektromotor auf: Immer mehr kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland investieren laut einer Studie in die Digitalisierung. Foto: Jan Woitas/Symbolbild. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen kommt in Deutschland laut einer Studie allmählich voran. Demnach haben 30 Prozent der 3,76 Millionen Mittelständler zwischen 2015 und 2017 Geld in den Einsatz neuer oder verbesserter digitaler Technologien gesteckt.

Das geht aus einer Untersuchung der staatlichen Förderbank KfW hervor. Im Vergleich zur vorangegangenen Befragung (2014-2016) stieg der Anteil der "Digitalisierer" den Angaben zufolge um vier Prozentpunkte auf gut 1,1 Millionen.

Rund 15 Milliarden Euro gab der Mittelstand im Jahr 2017 der Studie zufolge für Digitalisierungsvorhaben aus. Das sei eine leichte Steigerung zu den zuvor investierten 14 Milliarden Euro. Allerdings brachten die mittelständischen Unternehmen zugleich mehr als das Elffache für Neuinvestitionen unter anderem in Maschinen und Gebäude auf (169 Mrd).

Ein Drittel der kleineren und mittleren Firmen sind aus Sicht der Studienautoren "ausgesprochene Nachzügler". Selbst grundlegende digitale Anwendungen seien bei ihnen nur unterdurchschnittlich verbreitet. Die Vorreiter machten nur knapp ein Fünftel der Mittelständler aus.

Je größer die Unternehmen sind, umso mehr stecken sie der Studie zufolge in entsprechende Projekte. Das berge die Gefahr, dass sich künftig eine Schere zwischen kleinen und großen, stark digitalisierten Unternehmen auftue, warnte die KfW.

"Die künftige Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands hängt in erheblichem Umfang davon ab, dass ihm die Digitalisierung gelingt und moderne, zukunftsfähige Geschäftsmodelle entstehen", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. Zwar gebe es Fortschritte, "allerdings bleiben einige Baustellen, an denen die Wirtschafts- und Bildungspolitik ansetzen muss". Als Beispiele nannte Zeuner fehlende IT-Kenntnisse, mangelnde Qualität der Internetverbindung sowie Fragen zur Datensicherheit oder Probleme bei der Unternehmensorganisation.

Mit den Herausforderungen der technologischen Transformation beschäftigt sich auf Bundesebene der Digitalrat. Das zehnköpfige Gremium mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung soll die Regierung beim Umgang mit dem digitalen Wandel beraten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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