Sie sind hier: Home > Finanzen >

Deutsche Post: Briefporto wird ab Sommer deutlich teurer

Netzagentur gewährt Erhöhung  

Deutsche Post: Briefporto wird deutlich teurer

19.04.2019, 15:35 Uhr | dpa-AFX

Postbote in der Großstadt zu Fuss unterwegs *** Postman on foot in the big city (Quelle: imago images / Sven Simon)

Deutsche Post: Das Briefporto wird teurer als gedacht. (Quelle: kabel eins)

Deutsche Post: Briefporto wird teurer als gedacht

Das Briefporto steigt doch erst ab Sommer 2019. Die Bundesnetzagentur muss der Post aber einen höheren Spielraum zugestehen. (Quelle: kabel eins)

Deutsche Post: Das Briefporto wird teurer als gedacht. (Quelle: kabel eins)


Wer künftig Briefe verschicken will, der muss tiefer in die Tasche greifen. Die Deutsche Post darf ihre Preise erhöhen. In einem Streit mit der Bundesnetzagentur drohte der Konzern zuvor indirekt mit Jobabbau.

Verbraucher müssen sich auf ein deutlich höheres Briefporto einstellen. Der sogenannte Preiserhöhungsspielraum soll um 10,6 Prozent steigen – dies schlug die Bundesnetzagentur vor. Damit ist gemeint, dass die Gesamtmenge aller Einzelsendungen der verschiedenen Briefarten sich entsprechend verteuern kann.

Ab dem Sommer steigen die Preise

Das Porto für einen Standardbrief könnte aber noch stärker steigen. Branchenkreisen zufolge ist eine Anhebung auf bis zu 90 Cent möglich, aktuell sind es 70 Cent. Dann würde sich das Porto für andere Arten – ob Maxibrief, Kompaktbrief oder Postkarte – gar nicht oder kaum verteuern.

Das genaue Porto ist noch unklar. Im Mai will die Netzagentur final entscheiden, danach kann die Deutsche Post die Preise festlegen. Diese gelten dann voraussichtlich ab dem 1. Juli.

Bundesregierung stärkt Deutsche Post

Bereits im Januar hatte die Bundesnetzagentur einen ersten "Preiserhöhungsspielraum" vorgeschlagen, damals waren es nur 4,8 Prozent. Das war der Post zu wenig, sie drohte indirekt mit Jobabbau.

In der Bundesregierung stieß der ehemalige Staatsmonopolist mit seinem Anliegen auf Verständnis: Das Bundeswirtschaftsministerium brachte eine Verordnungsänderung auf den Weg, woraufhin die Netzagentur neu rechnen musste und so auf den höheren Wert kam. Von Konkurrenten der Post kam scharfe Kritik – sie sehen den Bonner Konzern von der Bundespolitik begünstigt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sparen Sie 35% auf Sofas, Betten, Gartenmöbel u.m.*
jetzt zur Power Shopping Week bei XXXLutz
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe