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Steuer, Mindestlohn und Co.: Änderungen für Verbraucher im Mai 2019

Steuer, Geldscheine, Telefonate  

Das sind die wichtigsten Änderungen für Verbraucher im Mai

30.04.2019, 17:51 Uhr | dpa, cch, t-online.de

 (Quelle: SAT.1)

Neues ab Mai: Änderungen gibt es zum Beispiel bei den Euro-Scheinen, der Steuererklärung und den Mobilfunktarifen. (Quelle: SAT.1)

Das hat sich alles am 1. Mai geändert

Vieles neu macht der Mai: Änderungen gibt es zum Beispiel bei den Euro-Scheinen, der Steuererklärung und den Mobilfunktarifen. (Quelle: SAT.1)

Neues ab Mai: Änderungen gibt es zum Beispiel bei den Euro-Scheinen, der Steuererklärung und den Mobilfunktarifen. (Quelle: SAT.1)


Alles neu macht der Mai – auch in diesem Monat stehen für Verbraucher wieder einige Gesetzesänderungen und Neuregelungen an. Einen Überblick darüber erhalten Sie hier.

Bei den Gesetzesänderungen im Mai dreht sich einiges ums Geld – es geht um Steuern, neue Scheine und Telefongebühren, doch auch um dicke Luft in den Städten und mögliche Fahrverbote.

Mehr Zeit für die Steuererklärung

Bisher wühlten sich im Mai viele durch Rechnungen, Belege und Steuerformulare: Bis Monatsende musste die Steuererklärung vorliegen. Ab diesem Jahr haben Steuerpflichtige zwei Monate länger Zeit. Abgabeschluss für die Steuererklärung ist jetzt der 31. Juli.

Wer sich von einem Steuerberater helfen lässt, hat sogar noch mehr Zeit: bis Ende Februar 2020. Wer zu spät einreicht, muss mit Zuschlägen von mindestens 25 Euro pro angefangenem Monat rechnen. Eine Fristverlängerung wie bisher gibt es nicht mehr.

Neue 100- und 200-Euro-Scheine

Am 28. Mai kommen neue Euro-Scheine in den Umlauf. Nachdem es bereits überarbeitete Fünfer, Zehner, Zwanziger und Fünfziger gibt, sind jetzt die 100- und 200-Euro-Scheine dran. Beide Scheine sind etwas kleiner als ihre Vorgänger. Zudem haben die neuen Banknoten besondere Sicherheitsmerkmale.

Eines davon ist das Porträtfenster, das erscheint, wenn der Schein gegen das Licht gehalten wird. Es zeigt die mythologische Gestalt Europa. Auch bei den neuen 20- und 50-Euro-Scheinen gibt es dieses Fenster. Kippt man die neuen Scheine, ändert sich zudem die Farbe der aufgedruckten Zahl.

Außerdem weisen die Scheine rechts oben auf der Vorderseite ein "Satelliten-Hologramm" auf. Wer den Schein etwas zur Seite kippt, kann kleine Euro-Symbole rund um die Zahl herum entdecken.

Die alten 100- und 200-Euro-Scheine behalten ihre Gültigkeit. Die Notenbanken der Länder tauschen sie nach und nach aus.

Maximalkosten für Telefonate ins Ausland

Ab dem 15. Mai werden die Gebühren für Telefonate und SMS aus dem Heimatland ins EU-Ausland gedeckelt. Maximal werden 19 Cent pro Minute fällig – ob Festnetztelefon oder Handy, spielt keine Rolle. Eine SMS kostet dann maximal 6 Cent. Laut Europäischem Verbraucherverband fielen in Deutschland zuletzt bis zu 1,99 Euro pro Minute für Auslandsgespräche per Handy an. Die Gebühren für Anrufe aus fremden EU-Netzen ins Heimatland, also beispielsweise für Telefonate aus dem Urlaub nach Hause, waren bereits im Sommer 2017 abgeschafft worden.

Mehrfachsteckdosen gehören in den Elektroschrott

Ab dem 1. Mai gilt eine neue Regelung für die Entsorgung von sogenannten passiven Elektrogeräten. Dazu gehören gebrauchsfertige Vorrichtungen, die keine Funktion haben und den Strom lediglich durchleiten. Das sind beispielsweise Antennen, Audiokabel, Mehrfachsteckdosen und Lichtschalter. Sie sind künftig für den Hausmüll tabu und müssen stattdessen als Elektroschrott entsorgt werden.

Nicht von der neuen Regelung betroffen sind Bauteile wie etwa Kabel, Klemmen, Lampenfassungen, Steckdosen oder Stecker zum Einbau in ein Gerät. Sammelstellen für Elektroschrott finden Verbraucher bei der Stadt oder der Gemeinde sowie bei großen Elektrohändlern. Der Service ist kostenlos.

Mindestlohn von Malern wird erhöht

Der Mindestlohn für Maler und Lackierer wird zum 1. Mai angehoben. Ungelernte Arbeiter bekommen dann 10,85 pro Stunde, Gesellen in Westdeutschland 13,30 Euro und in Ostdeutschland 12,95 Euro.



Neues Bundesimmissionsschutzgesetz tritt in Kraft

Im Mai tritt laut Bundesregierung auch das geänderte Bundesimmissionsschutzgesetz in Kraft – es soll Diesel-Fahrverbote in Städten möglichst vermeiden. Die neuen Regeln stufen Fahrverbote in der Regel als unverhältnismäßig ein, wenn das Stickoxid in der Luft den Grenzwert nur wenig überschreitet. Neue Euro-6-Diesel werden zudem ausgenommen, genau wie nachgerüstete Busse, Müllabfuhr und Feuerwehr sowie nachgerüstete Handwerker- und Lieferfahrzeuge.

Kein Tuning von E-Bikes mehr möglich

Die Hersteller von E-Bikes müssen ab Mai eine Tuningerkennung in ihre neuen Räder einbauen. Die technische Norm soll dazu führen, dass Räder nicht mehr manipuliert werden können.

Verwendete Quellen:

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