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Kreditwürdigkeit herabgestuft: Argentinien vor der Staatspleite

Kreditwürdigkeit herabgestuft  

Ratingagentur warnt: Argentinien vor der Staatspleite

17.08.2019, 17:47 Uhr | dpa

Kreditwürdigkeit herabgestuft: Argentinien vor der Staatspleite. Luftbild von Buenos Aires: Nur bei günstiger Entwicklung seien Zahlungsausfälle vermeidbar, warnt die Ratingagentur Fitch. (Quelle: Reuters/Thomas Lovelock)

Luftbild von Buenos Aires: Nur bei günstiger Entwicklung seien Zahlungsausfälle vermeidbar, warnt die Ratingagentur Fitch. (Quelle: Thomas Lovelock/Reuters)

Gleich um zwei Stufen senkt die US-Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit Argentiniens. Grund ist der Ausgang der Vorwahlen. 

Die Wahlschlappe des argentinischen Präsidenten Mauricio Macri hat das Vertrauen der US-Ratingagentur Fitch in das Land schwer erschüttert. Das Institut senkte die Einstufung der Kreditwürdigkeit des Landes am Freitagabend gleich um zwei Stufen auf "CCC". Damit sind nach Einschätzung von Fitch nur bei günstiger Entwicklung Zahlungsausfälle vermeidbar.

Linker Präsidentschaftskandidat mit Chancen

Der Ausgang der Wahl habe die politische Unsicherheit erhöht und die Finanzierungsbedingungen empfindlich eingeengt, urteilten die Experten. Zudem dürfte sich das volkswirtschaftliche Umfeld verschlechtern, was die Wahrscheinlichkeit einer Staatspleite erhöhe.

Bei den landesweiten Vorwahlen in Argentinien hatte der linke Präsidentschaftskandidat Alberto Fernández dem liberalen Amtsinhaber Macri jüngst eine empfindliche Niederlage zugefügt. Die Vorwahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die Präsidentenwahl im Oktober.


Nach der Wahl waren die Aktienmärkte und der Peso eingebrochen. Viele Anleger fürchten offenbar einen Wahlsieg von Fernández und dessen Vizekandidatin, Ex-Präsidentin Cristina Kirchner. Die ehemalige Staatschefin (2007-2015) steht für eine protektionistische Wirtschaftspolitik.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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