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Immobilienmarkt

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Wo Wohneigentum bezahlbar ist - und wo nicht

18.02.2010, 13:58 Uhr

Das ortsübliche Durchschnittseinkommen reicht in vielen Gegenden Deutschlands für den Kauf eines Eigenheims. In 78 von 115 kreisfreien Städten und in über 90 Prozent aller Landkreise müssen Interessenten kein besonders hohes Einkommen haben, um sich ein Haus leisten zu können. Erwerber in manchen süddeutschen Zentren und im Rhein-Main-Gebiet hingegen haben es schwerer, sich ihren Traum von Wohneigentum zu erfüllen. Das geht aus einer Untersuchung des Berliner Forschungsinstituts Empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) hervor.

Alle Städte, alle Landkreise

Wie bezahlbar ist ein Haus in Ihrem Landkreis oder in Ihrer Stadt? Reicht das durchschnittliche Gehalt aus oder müssten Sie um einiges mehr verdienen, um sich ein Eigenheim leisten zu können? Die Antworten finden Sie auf den nächsten Seiten, die nach Bundesländern sortiert sind.

Spezifische Unterschiede nicht berücksichtigt

Das Forschungsinstitut hatte für die Studie die verfügbaren Einkommensdaten der amtlichen Statistik mit aktuellen Informationen aus einer Preisdatenbank für Einfamilienhäuser verglichen. Spezifische Unterschiede wie einzelne Lagen, Größen und die Ausstattung des Eigenheims wurden dabei nicht berücksichtigt. Für die Berliner Forscher war der Erwerb von Wohneigentum in der jeweiligen Region dann machbar, wenn bei einem Eigenkapital in Höhe eines Jahresnettoeinkommens die Finanzierungsbelastung (bei Zins und Tilgung von sieben Prozent pro Jahr) 35 Prozent des Haushalts-Nettoeinkommens nicht übersteigt.


(Quelle: t-online.de)



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