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Sieben Prozent der Bundesbürger leben in zu kleinen Wohnungen


Fünf Millionen Bundesbürger leben in zu kleinen Wohnungen

01.08.2013, 16:44 Uhr | t-online.de, AFP

Sieben Prozent der Bundesbürger leben in zu kleinen Wohnungen. Sieben Prozent der Bundesbürger leben in zu kleinen Wohnungen (Quelle: imago/caro)

Sieben Prozent der Bundesbürger leben in zu kleinen Wohnungen (Quelle: imago/caro)

Sieben Prozent der Bundesbürger (etwa fünf Millionen Menschen) leben in beengten Wohnverhältnissen: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verfügten vor allem Personen mit geringem Einkommen über zu wenige Räume in ihrer Wohnung. In einigen Nachbarländern Deutschlands lag die Quote noch deutlich höher.

Nach Angaben von Destatis war die Überbelegungsquote bei armutsgefährdeten Menschen mit einem Anteil von 20 Prozent fünf Mal höher als bei besser verdienenden Menschen (vier Prozent). Als armutsgefährdet gilt, wer im Monat maximal 952 Euro zur Verfügung hat.

Wann von Überbelegung gesprochen wird

Überbelegt sind der zugrunde liegenden Definition nach Wohnungen, in denen Erwachsene beziehungsweise erwachsene Paare kein eigenes Zimmer für sich zur Verfügung haben. Das gleiche gilt, wenn Jungen und Mädchen über zwölf Jahren sich ein Zimmer teilen müssen.

Jüngere Kinder sollten demnach auch nur maximal zu zweit im selben Zimmer wohnen müssen. Gleichgeschlechtliche Kinder können sich noch bis zu Beginn des 18. Lebensjahrs ein Zimmer teilen, ohne dass von Überbelegung gesprochen wird.

Besonders viel Platz in den Niederlanden

Im EU-Vergleich geht es der Bevölkerung in Deutschland allerdings sehr gut: So lebten 2011 in Rumänien 54 Prozent der Bevölkerung in einer überbelegten Wohnung. Auch in Bulgarien, Polen, Ungarn, Kroatien und Lettland betrug der Anteil jeweils über 40 Prozent.

In einigen Nachbarländern Deutschlands lagen die Überbelegungsquoten ebenfalls höher als hierzulande, so zum Beispiel in Frankreich mit acht Prozent und in Österreich mit zwölf Prozent. Über besonders viel Platz verfügen die Menschen dagegen in den Niederlanden, wo nur zwei Prozent von Überbelegung betroffen waren. Der Durchschnitt der 28 EU-Staaten lag bei 17 Prozent.

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