Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Immobilien & Wohnen >

Wind verhindert Bau von Offshore-Windpark

Windenergie  

Wind verhindert Bau von Offshore-Windpark

05.09.2008, 12:05 Uhr | t-online.de, dpa

Offshore-Windanlage in der Nordsee (Foto: ddp)Offshore-Windanlage in der Nordsee (Foto: ddp) Ausgerechnet der Wind verzögert den Baubeginn für den ersten deutschen Windpark auf hoher See. Die ersten sechs Windenergieanlagen im geplanten Testfeld 45 Kilometer nördlich von Borkum werden voraussichtlich erst im Frühjahr 2009 aufgestellt, teilte die Betreibergesellschaft alpha ventus mit.

Testen Sie Ihr Wissen - Energie-Quiz
Serviceleistung - Die besten Stromanbieter
Mieterbund - Mehr Geld für Energiesparer

Schlechtes Wetter ist schuld

Grund sei das anhaltend schlechte Wetter, das sowohl den Bau der Fundamente als auch das Verlegen der Seekabel verzögere. Ursprünglich sollten in diesem Jahr die ersten sechs von insgesamt zwölf Windrädern installiert werden.

Anlagen sollten bereits 2006 in Betrieb genommen werden

Seit Anfang August stehen die ersten drei Fundamente für die knapp 180 Meter hohen Windkraftanlagen bereit. Die jeweils rund 700 Tonnen schweren Stahlkonstruktionen konnten wegen des schlechten Wetters aber noch nicht am geplanten Standort in der Nordsee versenkt werden. Wann die Arbeiten weitergehen, ist nach Angaben der Betreibergesellschaft noch nicht abzusehen. Ursprünglich wollte die Windkraft-Branche bereits 2006 die ersten kommerziellen Windparks auf hoher See in Betrieb nehmen.

Baumeister: Die drei großen Stromkonzerne

Hinter dem Test-Windpark stehen die Energiekonzerne E. ON, Vattenfall und RWE. Sie wollen mit den zwölf Versuchsanlagen Erfahrungen für den Bau von Anlagen mit mehreren hundert Windrädern sammeln.

Anteil erneuerbarer Energien steigt

Damit investieren sie in die Zukunft. Denn Ökostrom wie zum Beispiel Windenergie scheint immer beliebter zu werden. Das bestätigen auch die Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Danach kletterte der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung im ersten Halbjahr im Vorjahresvergleich von 14,3 auf 15 Prozent, während die Atommeiler dazu nur noch 23 Prozent (erstes Halbjahr 2007: 23,6 Prozent) beitrugen.

Vorschlag: Vernetzung der Offshore-Windanlagen

Kritiker monierten bislang die Unstetigkeit der Energiequelle Wind. Greenpeace schlug kürzlich vor, die Offshore-Windanlagen in der Nordsee miteinander zu vernetzen. So könne die Windenergie zur konstanten Energiequelle werden - auch bei regionalen Flauten.

Mehr zum Thema:
Energiequellen - Ökostrom gleicht Atomstrom aus
Windpark-Vernetzung - Greenpeace löst Windenergie-Dilemma
Großinvestition - Durchbruch für Windparks am Meer
Windkraft - Jedem Haus ein Windrad
Vertragskonditionen - Die besten Stromanbieter
Wechseln lohnt sich - Stromrechner
Strom - Versorgung in Deutschland auch in Zukunft sicher

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Immobilien & Wohnen > Energie

shopping-portal