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Stadtwerke machen E.ON und RWE Konkurrenz

Neuer Stromriese  

Stadtwerke machen E.ON und RWE Konkurrenz

20.12.2010, 12:50 Uhr | dapd, dpa-AFX, dpa-AFX, dapd

Stadtwerke machen E.ON und RWE Konkurrenz. Die Stadtwerke an Rhein und Ruhr planen einen neuen Stromriesen (Foto: imago)

Die Stadtwerke an Rhein und Ruhr planen einen neuen Stromriesen (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die Stadtwerke an Rhein und Ruhr wollen einem Pressebericht zufolge E.ON und RWE als führende Energieversorger in ihren Heimatmärkten ablösen. Das berichten die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe unter Berufung auf vertrauliche Dokumente. Die Partner "planen die Übernahme von 51 Prozent der Steag mit der Vision, die größte deutsche Erzeugungsplattform im konventionellen als auch regenerativen Bereich zu schaffen", zitierte die "WAZ" aus einem Papier.

Zudem sei geplant, die Konzessionsverträge für Stromnetze mit dem Energiekonzern RWE nicht zu verlängern. Darüber hinaus solle RWE im Rahmen einer vom Kartellamt verordneten Überprüfung der Beteiligungen aus den Dortmunder Stadtwerken gedrängt werden. Dem Konsortium, das 51 Prozent an der Steag kaufen möchte, gehören neben Bochum die Stadtwerke von Dortmund, Duisburg, Essen und Oberhausen an.

Kritik an hohen Strompreisen

Das Thema Strom ist zur Zeit heiß diskutiert. Gestern hat sich die Bundesnetzagentur gegen die gegenwärtig laufenden Strompreis-Erhöhungen ausgesprochen. Es sei "sachlich nicht gerechtfertigt", die Steigerung der Ökostrom-Umlage von 1,5 Cent pro Kilowattstunde auf die Verbraucher umzulegen, schrieb der Präsident der Agentur, Matthias Kurth an seinen Beirat. Eine Sprecherin der Agentur bestätigte auf Nachfrage einen entsprechenden Bericht der "Welt". Im Gegenteil wirke sich Strom aus erneuerbaren Energien dämpfend auf die Großhandelspreise aus, "da sie sukzessive teure Kraftwerke aus dem Markt verdrängen". Es ergebe sich dadurch sogar ein Spielraum von drei Cent für Preissenkungen.

Gleichzeitig warnte Kurth vor weiteren Verzögerungen beim Ausbau der Hochspannungsleitungen für Strom aus erneuerbaren Energien. Selbst der Anschluss von Windparks komme nur langsam voran. Bei vielen der 24 Projekte, für die die Bundesregierung per Gesetz eine Beschleunigung vorgesehen hatte, seien Verzögerungen absehbar. Bei mindestens sieben Projekten sei der Termin der Fertigstellung nicht einzuhalten. Auch einen entsprechenden Bericht in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bestätigte die Sprecherin der Netzagentur.


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