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Energie immer teurer: Heizkosten steigen um 25 Prozent

Nebenkosten  

Energieagentur: Heizkosten steigen um 25 Prozent

06.03.2011, 14:28 Uhr | AFP, dapd, t-online.de - mmr, AFP, dapd, t-online.de

Energie immer teurer: Heizkosten steigen um 25 Prozent. Heizkosten sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen - hohe Nachzahlungen drohen (Foto: imago)

Heizkosten: Vermieter haben Anspruch auf günstige Einkaufspreise durch den Vermieter (Foto: imago)

Deutschlands Verbraucher müssen für das Jahr 2010 mit deutlich gestiegenen Heizkosten rechnen, satte Nachzahlungen drohen. Die Abrechnung für das abgelaufene Jahr wird wohl im Schnitt um 25 Prozent höher ausfallen als für 2009, teilte die Düsseldorfer Energieagentur NRW am Dienstag mit. Grund dafür seien die vielen sehr kalten Wintertage des vergangenen Jahres.

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    Kältester Winter seit zehn Jahren

    Seit zehn Jahren habe es nicht mehr einen so kalten Winter gegeben wie 2010, hieß es. Um auf Nachzahlungen bei der Heizkostenabrechnung vorbereitet zu sein, sollten Verbraucher schon jetzt Geld zur Seite legen.

    Moderne Heizungsanlagen helfen sparen

    Wer seine Energiekosten dauerhaft reduzieren wolle, müsse sein Eigenheim energetisch sanieren. Der Energieverbrauch älterer Häuser ließe sich dadurch um bis zu 70 Prozent reduzieren. Seit Dienstag vergibt die Förderbank KfW wieder Zuschüsse für einzelne energieeffiziente Sanierungen an Wohnhäusern. Die KfW hatte das Programm seit Ende August 2010 ausgesetzt. Nun unterstütze sie wieder Modernisierungen, bei denen "der Energieverbrauch durch die Sanierungsmaßnahme deutlich sinkt", teilte die Bank mit.

    Günstige Kredite

    Hausbesitzer haben demnach bei einer KfW-Förderung die Wahl zwischen günstigen Krediten mit Zinssätzen aktuell zwischen 2,57 und 3,03 Prozent und direkten Investitionszuschüssen von bis zu 2500 Euro. Die Anforderungen an die Sanierungen seien dabei in diesem Jahr technisch anspruchsvoller als noch im Vorjahr.

    Angaben des Bundesbauministeriums zufolge hat der Bund der KfW für das Gebäudesanierungsprogramm 936 Millionen Euro bereitgestellt. 496 Millionen kommen demnach dabei aus dem Bauministerium. 500 Millionen Euro stammten aus dem "Energie- und Klimafonds", den der Bund im Zuge der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke eingerichtet hatte.

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